Wo Frauen unterdrückt werden...
Am Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr, liest Hussein Mohammadi im Bodmanhaus aus seinem Roman «Scheherazades Erben».
Hussein Mohammadi zVg
Am Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr, liest Hussein Mohammadi im Bodmanhaus aus seinem Roman «Scheherazades Erben».
Gottlieben Wo Frauen unterdrückt werden, werden alle Menschen unterdrückt – das erfahren die ProtagonistInnen des Autors Hussein Mohammadi im Roman über die verschwundene Tochter Masomah hautnah. Formal geschickt und mit erzählerischer Sicherheit führt die Erzählung nach Afghanistan und mittenhinein in die Geschicke einer progressiven Familie. «Scheherazades Erben» ist Mohammadis erster Roman, der in deutscher Übersetzung erscheint. Im Gespräch gibt Hussein Mohammadi Auskunft über den Entstehungsprozess des Romans. Hussein Mohammadi wurde 1986 in Afghanistan geboren und wuchs im Iran auf. Schon früh begann er zu malen und literarisch zu schreiben. 2006 wurden seine Werke in Teheran ausgestellt. Während seine ersten beiden Romane von der iranischen Regierung zensiert und nicht veröffentlicht wurden, konnte sein dritter Roman «Symphonie der Liebe» erscheinen. 2013 floh er in die Schweiz, wo er unzer anderem im interkulturellen Theaterprojekt Malaika und im Experi Theater mitwirkte. 2016 fand in Zürich seine erste Ausstellung mit Bildern und Kurzgeschichten statt. Sein Märchen «Die saubere Brille» wurde im Radio SRF ausgestrahlt. Mohammadis schriftstellerische Arbeit fand eine kontinuierliche Fortsetzung durch «Weiter Schreiben Schweiz», ein Literaturportal für Exil-Autoren.
red
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