Gasnetz-Initiative wurde eingereicht
Am Montagnachmittag reichte der parteilose Gemeinderat Georg Schulthess die Unterschriften für seine Initiative «Stopp des Rückbaus des Gasnetzes der Stadt Kreuzlingen» in der Stadtkanzlei ein.
Georg Schulthess übergab die Unterschriftenbögen an Janine Benz, Leiterin Dienste Kanzlei. ⋌zVg
Am Montagnachmittag reichte der parteilose Gemeinderat Georg Schulthess die Unterschriften für seine Initiative «Stopp des Rückbaus des Gasnetzes der Stadt Kreuzlingen» in der Stadtkanzlei ein.
Kreuzlingen Am 20. Juli fiel der Startschuss für die Unterschriftensammlung zur Volksinitiative «Stopp des Rückbaus des Gasnetzes der Stadt Kreuzlingen - Kreuzlinger soll Wahlfreiheit des Energieträgers bis 2050 behalten». Gemeinderat Georg Schulthess (parteilos) verlangt darin das Aufschieben des Rückbaus des Gasnetzes der Stadt bis 2050 die zukünftige Ausrichtung der Energieversorgung klar wird. Zudem will die Initiative den Anschluss des Kreuzlinger Gasnetzes in Bottighofen zum Bezug von Gas von der Ost- und Südzulieferung, um unabhängig von Konstanz zu werden. Im Vorfeld der Initiative lehnte der Gemeinderat einen gleichlautenden parlamentarischen Vorstoss ab.
Zahl der Unterschriften geheim
Die Unterschriftensammlung begann am 20. Juli und endete am 11. September. Am vergangenen Montag reichte Georg Schulthess die Unterschriftenbogen bei der Stadtkanzlei ein. Warum Georg Schulthess die nach der Gemeindeordnung anberaumte Frist von drei Monaten nicht ausnutzte, blieb vom Initianten unbeantwortet. Ebenso die Frage nach der Zahl der Unterschriften. «Die Zahl ist geheim», antwortete Georg Schulthess auf Anfrage. Nötig für das Zustandekommen sind 680. Diese würden nun beim Einwohneramt kontrolliert, gab Stadtpräsident Thomas Niederberger zum weiteren Vorgehen an. Der Stadtrat werde anschliessend über das Zustandekommen der Initiative entscheiden. Eine Frist gebe es nicht, stellte er klar.
Von Kurt Peter
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