Geschätzte Bürgerinnen, geschätzte Bürger.
127 Millionen Schweizer Franken für alle Thurgauerinnen und Thurgauer. Was kann man alles Gutes und Sinnvolles mit einer solchen Summe bewirken. Der Kanton Thurgau betreibt eine gesunde und vorbildliche Kulturpolitik, welche viele Projekte schon jetzt nachhaltig und zukunftsweisend fördert. Um so auffallender ist daher die Anzahl der Kulturprojekte, welche nun durch die TKB Millionen noch zusätzlich umsorgt werden sollen.
Da stellt sich gerechterweise die Frage, wäre es denn nicht sinnvoller, diese Gelder in nachhaltige Energie- und Wasserprojekte zu investieren, bei denen alle Gemeinden - ja gar alle Regionen profitieren können und die nachkommenden Generationen einen langzeitigen Nutzen davontragen. In der aktuellen Energiesituation ein begründeter Gedanke. Dazu folgende Grundideen für zukunftsorientierte und sinngemässe Investitionen der zur Verfügung stehenden Mittel.
Das braune Gold!
In den Abwasserkläranlagen schlummert enorm viel Energie. Sämtliche Bürgerinnen und Bürger sind an den regionalen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) angeschlossen, in denen unser Abwasser aufbereitet und wieder sinnvoll zurückgeführt wird. Bei grösseren Anlagen wird mit Gas- und Abwärme Fernwärme generiert. Innovative PV-Anlagen über den Wasserbecken produzieren Strom. Die Förderung und der stetige Ausbau dieser Rohstoffträger sind notwendig, sinnvoll und nachhaltig für jeden Mann und jede Frau in unserem Kanton. Von den gewonnen zusätzlichen Erträgen profitieren Alle und weiterführende Projekte können finanziert werden.
Das blaue Gold!
Der Thurgau ist mit seinem Gewässernetz privilegiert und hat direkten Zugriff auf das blaue Gold. Das Wasser ist ein kostbares Gut, gutes Wasser bedeutet Wohlstand und Lebensqualität. Die regionalen Wasserverbände können und sollten zusätzlich gefördert und ausgebaut werden. Sinnvolle Investitionen ermöglichen es, dass die vielseitige und hochwertige Wasserversorgung auch in extremen Zeiten Bestand hält. Die Thurgauer Bevölkerung, das Gewerbe, die Industrie sowie die Landwirtschaft sind von diesem Rohstoff abhängig. Wo Wasser ist, entsteht Lebensqualität und Lebensqualität bringt Wohlstand.
Setzen wir uns also ein für eine Zukunft, bei der Alle von den zur Verfügung stehenden Mitteln profitieren können – mit nachhaltigen Projekten für zukünftige Generationen.
Daher empfehlen wir Ihnen, bei der Abstimmung am 18. Juni, die Vorlage mit einem NEIN abzulehnen.
⋌⋌Dinu Kroha, Arbon &
⋌Rolf Wiedersheim, Frauenfeld




Vampirgerüchte mit glanzvoller Premiere
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