35:25 in Solothurn: Das Dutzend ist voll!
Heimspiel am Samstag im Topspiel gegen Stäfa
Der HSC Kreuzlingen hat den nächsten Test bestanden. Beim 35:25 in Solothurn feierte er seinen 12. Sieg in Serie und verbleibt damit an der NLB-Tabellenspitze.
Manuel Zeller mit vollem Einsatz. Erich Walker
Der HSC Kreuzlingen hat den nächsten Test bestanden. Beim 35:25 in Solothurn feierte er seinen 12. Sieg in Serie und verbleibt damit an der NLB-Tabellenspitze.
Handball Mit dem 17. Vollerfolg im 20. NLB-Saisonspiel haben sich die Thurgauer im Kampf um die Qualifikation für den Aufstiegs-Playoff-Final (best of 5) eine vielversprechende Ausgangslage geschaffen. Weil gleichzeitig Stäfa im Verfolgerduell zuhause Gossau mit 27:23 besiegte, beträgt die Reserve des HSCK auf den neuen Tabellendritten jetzt bereits sechs Punkte. Bei noch sechs ausstehenden Spieltagen. Bereits am nächsten Samstag kann die Mannschaft von Cheftrainer Werner Bösch im Spitzenkampf gegen das drittklassierte Stäfa den nächsten grossen Schritt machen. Natürlich möchte sich der HSCK dabei auch für die 25:26-Vorrundenniederlage am Zürichsee revanchieren. Das NLB-Topspiel wird um 19 Uhr in der Sporthalle Egelsee angepfiffen.
Die Kreuzlinger erwischten am Samstagabend im Duell Abstiegs- gegen Aufstiegsanwärter einen harzigen Start. In der Abwehr griffen die Rädchen gegen Solothurn noch nicht wie gewünscht ineinander. Das nützte der Gastgeber zu einigen einfachen Treffern. Insbesondere den gegnerischen Kreisläufer brachte die HSCK-Abwehr nicht unter Kontrolle. Der Ungare Roland Szabo erzielte vier der ersten zehn Solothurner Tore. Erst nach einem Time-out von Trainer Bösch beim Stand von 11:10 (20. Minute) brachte der Leader seine PS konstanter auf den Boden. Bei Halbzeit lag der HSCK deshalb mit 18:14 vorne, obschon er in der Schlussphase innert weniger Sekunden zwei Strafen kassierte.
Die Solothurner bot sich damit nach der Pause die Chance, den Rückstand in Überzahl zu verringern. Doch die einheimischen Fans mussten mitansehen, wie der HSCK konsequent dagegenhielt und seinen Vorsprung sogar auf 21:14 ausbauen konnte. Damit wurden die Weichen schon nach 34 Minuten gestellt. Fortan kamen die Kreuzlinger nie mehr in Bedrängnis. Im Gegenteil: Sie erhöhten ihren Vorsprung kontinuierlich bis auf elf Treffer (51./31:20). Trainer Bösch tat angesichts des sich abzeichnenden Sieges, was er in solchen Situationen immer tut: Er wechselte ausgiebig und liess unter anderem seinen Goalgetter Paul Kaletsch sowie Regisseur Valon Dedaj in der Schlussviertelstunde auf der Bank. An ihrer Stelle spielten vermehrt junge Akteure und solche, die sonst primär in der Abwehr eingesetzt werden auch im Angriff. Am klaren Verdikt änderte sich dadurch aber nichts mehr, dazu fehlten Solothurn die Mittel, zumal auch der routinierte tschechische Ex-National- und NLA-Spieler Tomas Reznicek nur zwei Tore (beide mittels Penalty) gelangen. Die treffsichersten Akteure waren am Ende der erst 20-jährige Destiny Oyamendan (8 Tore) bei Solothurn und Paul Kaletsch (6/3) bei Kreuzlingen.
red
SG TV Solothurn – HSC Kreuzlingen 25:35 (14:18) CIS. – 117 Zuschauer. – Sr. L. Hardegger/S. Hardegger. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Solothurn, 3-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen. Solothurn: Brändle (5 Paraden), Pfister (3 Paraden); Rüegg, Laville (1), Beer, Zeltner (3), Widmer, Aellen (6), Szabo (4), Vazsonyi, Reznicek (2/2), Allemann, Oyamendan (8), Lindner (1), Helmy. Kreuzlingen: Berisha (1.-60./13 Paraden, 1 Tor), Marinovic (nicht eingesetzt); O. Wipf, Lutz (2), Dedaj (1), Tahirukaj (4), Bär (2), Heim (2), Kaletsch (6/3), Portmann (2), Kun (3), Ramosaj (5), Blättler (2), Schneider, L. Lioi, Zeller (5). Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Nahaj (verletzt). – Penaltystatistik: Solothurn 2 von 4, Kreuzlingen 3 von 3. – Best-Player-Wahl: Destiny Oyamendan (S) und Manuel Zeller (K).
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