Im Sportzentrum Magglingen fand der nationale Sporttag für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen statt. zVg
18.07.2022 13:45
60 PluSportler aus Weinfelden in Magglingen
Nationaler Sporttag fand nach zwei Jahren Pause wieder statt
Der nationale Sporttag für alle Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen ging nach zwei Jahren bei strahlendem Wetter im Nationalen Sportzentrum Magglingen im Stadion «Ende der Welt» über die Bühne.
Magglingen/Weinfelden Spiel, Spass und Spannung erwarteten die 60 Plussportler/-innen aus Weinfelden und über 1000 Aktive aus der ganzen Schweiz am 61. PluSport-Tag. Dieser nahm seinen Auftakt mit der Tagwache um 4 Uhr am Sonntagmorgen, um die Abfahrt nach Magglingen nicht zu verpassen. Hundert Tänzerinnen und Tänzer eröffneten fünf Stunden später mit dem Tanz «Jerusalema» den lange erwarteten grosse Sportanlass. Kurz danach versammelten sich alles Sportler/-innen auf ihren Wettkampfstätten. Nun galt es ernst und die Kämpfe um Ruhm und Ehre nahmen in der Schwimmhalle, auf der Leichtathletikanlage oder in Fussballcamp ihren Auftakt.
Menschenrechtspreis an PlusSport
Nachdem am Morgen mit der Mannschaft um Punkte gerungen wurde, kamen am Nachmittag die vielen Athletinnen und Athleten in ihren auf sie zugeschnittenen Einzelsportarten zum Einsatz. Über den Mittag verlieh alt-Bundesrat Samuel Schmid im «End der Welt» im Rahmen einer tiefsinnigen Laudatio den Menschenrechtspreis an PluSport. Der Kampf um Punkte und Rangierungen verlangte an diesem traumhaften Sonntag bei diesen heissen Temperaturen alles ab von den PluSportler/-innen. Mit ausgezeichneten Rangierungen und sichtlich erleichtert begaben sie sich nach dem Abschluss der Veranstaltung in Richtung Mannschaftsbus. Bei einem Zwischenhalt in Dättlikon verpflegten sie sich mit einem reichhaltigen Nachtessen. Gegen 21 Uhr konnten sich alle ohne Verletzungen auf den Heimweg begeben und den erfolg- und ereignisreichen Tag beenden. Nun freuen sich alle auf ihre wohlverdienten Ferien und die nächste Veranstaltung wird am 20. August stattfinden.
Von Werner Lenzin