27.06.2023 10:51
Bodenseegärtenpreis 2023 verliehen
Zwei Garten-Auszeichnungen auf der Insel Mainau vergeben
Das Ernährungsfeld Vaduz und der Genussgarten Fahrion aus Kreuzlingen sind die Gewinner des diesjährigen Bodenseegärtenpreises. Die Auszeichnungen wurden auf der Insel Mainau überreicht.
Region Der Bodenseegärtenpreis wurde dieses Jahr zum sechsten Mal vom Verein Bodenseegärten verliehen. Kriterien sind umweltbewusstes/nachhaltiges Gärtnern und hervorragende Gartenbaukultur am Bodensee. Die Preise wurden von der Landtagsabgeordneten Nese Erikli, Franz Petzold von der Insel Mainau, Friedlinde Gurr-Hirsch Staatssekretärin a.D. und Dominik Gügel, Co-Präsident Bodenseegärten überreicht. Die Preisskulptur haben die Europa Minigärtner der Gruppe Konstanz-Kreuzlingen aus Ton geschaffen.
Heike und Christian Konrad vom Ernährungsfeld Vaduz nahmen den Preis in der Kategorie „Vorbildliche Erhaltung und Pflege zeitgenössischer Gärten in der Bodenseeregion” entgegen. In der Laudatio von Bürgermeisterin Petra Miescher, Vaduz, hiess es denn auch, dass das Ernährungsfeld eine wichtige Funktion in der Aufklärung im Bereich der Ernährung leistet. Die Jury lobte, die vorausschauende und zukunftsgerichtete Aufklärungsarbeit, das Gesamtangebot im Fürstentum Liechtenstein zum Thema regionale Produkte und Ernährung und dass das Feld öffentlich zugänglich sei.
Der Genussgarten Fahrion ist Preisträger in der Kategorie „Herausragendes, qualitativ hochwertiges Projekt rund ums umweltbewusste/nachhaltige Gärtnern am Bodensee“. Um Permakultur und Selbstversorgung übers ganze Jahr geht es im Genussgarten in Kreuzlingen. Oliver Fahrion und Kristina Küng leben ihre Philosophie im Garten. „Ein zukunftsweisendes Projekt und auch Teil der Natur im Garten-Initiative Bodensee“, würdigt denn auch der Laudator Thomas Niederberger, Stadtpräsident von Kreuzlingen. Bei möglichst vielen Privatgarten-Besitzer soll die Freude am naturnahen Gärtnern und an der Permakultur geweckt werden. „Der Selbstversorger- und Permakulturgarten ist nur der Anfang“, ist sich Oliver Fahrion sicher, „das zieht noch weitere Kreise im nachhaltigen Denken bei unseren Besuchern.“
Eine 5-köpfige Fachjury hat die Gewinner des Bodenseegärten-Preises bestimmt. Teilnehmen konnten Gärten, die sich der Bodenseeregion zugehörig fühlen und nicht weiter als rund 80 km vom See entfernt liegen. Die Preise sind ideeller Natur und nicht dotiert. Nächstes Jahr soll der Bodenseegärtenpreis und wiederum ein Medienpreis im Frühsommer abermals vergeben werden.
Der Bodenseegärten-Preis wird unterstützt von Toto Lotto Baden-Württemberg, Lubera AG und Biplantol.
red
Folgende 10 Gärten waren nominiert:
- Stein Egerta, Schaan (FL)
- Stadtgarten Stockach (DE)
- Kräuterschopf Appenzell (CH)
- Schloss Freudental, Allensbach (DE)
- Ernährungsfeld Vaduz (FL)
- Rosengarten am Untersee, Mammern (CH)
- Garten Rudolphi, Moos (DE)
- Schlossgarten Schloss Bodman (DE)
- Genussgarten Fahrion, Kreuzlingen (CH)
- Bio-Bäckerei Lehmann, Lanterswil (CH)