14.02.2022 10:44
Catherine Debrunner und Ballonteam Frieden gewinnen «Thurgauer Sportpreis 2022»
Verleihung am vergangenen Freitag in Amriswil
Die Paralympische Athletin Catherine Debrunner (Mettendorf) und das Ballonteam Frieden (Hohentannen) sind die Gewinner des «Thurgauer Sportpreises 2022». Sie wurden am Freitag im Pentorama in Amriswil ausgezeichnet. Als „Newcomerin des Jahres 2022» geehrt wurde die Kunstturnerin Lilli Habisreutinger (17), «Thurgauer Sportförderer des Jahres 2022» ist Radsport-Funktionär Marcello Albasini (64).
Thurgauer Sportpreis Bis am 21. Januar konnten für den «Thurgauer Sportpreis 2022» Stimmen abgegeben werden – am Freitagabend nun wurden die Gewinner ausgezeichnet. Moderiert wurde die 42. Thurgauer Sportlerwahl von TV-Moderator Jann Billeter. Mit seinem grossen Sportwissen interviewte er die Nominierten auf der Bühne, wobei die Aussagen von attraktiven Filmclips auf Grossleinwand zu den Athletinnen und Athleten eingeleitet wurden. Dies ermöglichte den Besucherinnen und Besuchern einen guten Einblick in den Aufwand hinter den Erfolgen. Erstmals gelangten für diesen Anlass auch Eintrittskarten in den Verkauf (ausschliesslich Vorverkauf).
Olympiasiegerin aus dem Thurgau
Den ersten Rang unter den acht nominierten Einzelsportlerinnen und -sportlern belegt die Paralympische Athletin Catherine Debrunner, Olympiasiegerin über 400 Meter und Bronzemedaillengewinnerin über 800 Meter. Gleichzeitig ist sie dreifache Europameisterin (100, 400 und 800 Meter) sowie Halterin des Europarekords über 800 Meter. Auf dem zweiten Rang in der Einzelwertung folgt der Schwinger Samuel Giger, Rang drei belegt Radrennfahrer Stefan Küng.
Weltmeister im Gasballonfahren
Bei der Teamwertung waren sechs Teams am Start. Den ersten Platz belegte das Ballonteam Frieden, die amtierenden Weltmeister im Gasballonfahren. Auf dem zweiten Rang folgt das Team von Volley Amriswil, Vizeschweizermeister im Volleyball und auf dem dritten Rang der SC Kreuzlingen, Schweizer Meister im Wasserball.
Marcello Albasini geehrt
Mit der Wahl zum «Thurgauer Sportförderer des Jahres» wird das Engagement von Marcello Albasini (64) gewürdigt, der sich seit Jahrzehnten im Radsport auf mehreren Ebenen ehrenamtlich engagiert. Die Spanne reicht dabei von einem Entwicklungsprojekt für Radsportler aus Drittweltstaaten bis in die World Tour. Ausserdem ist Marcello Albasini der Mentor von Stefan Bissegger, einem weiteren erfolgreichen Thurgauer Radprofi. Auch hat Marcello Albasini seinen Sohn Michael während Jahren trainiert und er war zudem Schweizer Nationalcoach. Die Laudatio für den «Thurgauer Sportförderer des Jahres» hielt Michael Schär, seines Zeichens erfolgreicher Radprofi.
Ehre für Lilli Habisreutinger
Die 17-jährige Kunstturnerin Lilli Habisreutinger vom Stadtturnverein Frauenfeld ist die „Newcomerin des Jahres 2022“. Trotz ihres jugendlichen Alters kann sie schon auf eine bemerkenswerte Laufbahn zurückblicken. So hat sie mehrere Medaillen auf internationaler Ebene gewonnen. Darüber hinaus ist sie die erste Kunstturnerin aus der Turnfabrik Frauenfeld und dem Regionalen Leistungs-Zentrum Ost in Wil, die den Sprung an das Nationale Sportzentrum in Magglingen geschafft hat. Seit Sommer 2019 ist sie Mitglied des Schweizer Nationalkaders und trainiert im Nationalen Sportzentrum oberhalb von Biel, wo sie pro Woche zehn Trainings absolviert. www.thurgauer-sportpreis.ch
Attraktiver Rahmen
Corona-bedingt war der Aufmarsch bei der 42. Ehrung dieser Art mit rund 350 Besucherinnen und Besuchern etwas tiefer als sonst. Gleichwohl war diese Ehrung, die vom Panathlonclub Thurgau und dem kantonalen Sportamt zusammen mit der Patronatspartnerin Thurgauer Kantonalbank durchgeführt wurde, ein Erfolg. Denn wiederum nahmen zahlreiche Persönlichkeiten an der Feier teil, die unter Anwendung der Covid-Schutzmassnahmen durchgeführt wurde - darunter Regierungspräsidentin Monika Knill und die Legende Marcel Hug, vierfacher Goldmedaillengewinner an den Paralympics 2021. Für attraktive Unterhaltung sorgten das Duo Voicecolour aus Arbon sowie die Hip-Hop-Gruppe Lucas Street School aus Aadorf.
red