22.06.2022 08:00
Das Hauptspielfeld wird 1. Liga tauglich
Baustart erfolgt, Sanierung dauert voraussichtlich bis Frühjahr 2023
Am Montag ist der Startschuss für die Sanierung des Hauptplatzes des FC Kreuzlingen erfolgt. Im ersten Arbeitsschritt wird die bisherige Rasenfläche abgetragen.
Kreuzlingen Der FC Kreuzlingen erlebte zuletzt erfolgreiche Zeiten. Vor zwei Wochen wurde der Aufstieg in die 1. Liga gesichert, am Wochenende qualifizierte man sich für die 1. Hauptrunde im Schweizer Cup. Nun wird auch das Hauptspielfeld saniert. «Nach der erfolgreichen Sanierung im Döbeli ist hier mittlerweile ein eingespieltes Team am Werk», freute sich Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Departement Gesellschaft an der Medienkonferenz. «Wir haben mit den Verantwortlichen des FC Kreuzlingen zusammen das Projekt gemeinsam bis zu diesem Punkt erarbeitet und begleitet.» Auf den FCK werden einige Herausforderungen zukommen, vor allem aus logistischer Sicht. «Wir werden versuchen, so viel wie möglich vor Ort im Hafenareal zu bewältigen. Mit unserer Vielzahl an Mannschaften, auch im Jugendbereich, werden wir ein halbes Jahr lang improvisieren müssen», so FCK-Präsident Daniel Geisselhardt. Während der Sanierung wird der FC Kreuzlingen für seine im August beginnenden 1. Liga Spiele ins Burgerfeld ausweichen. «Wir sind bei der Stadt sehr gut aufgehoben. Bisher ist alles Organisatorische gut gelaufen», erklärte Roger Keller, Technischer Leiter beim FCK. Für die Trainings stehen weiterhin der Nebenplatz und der Kunstrasen im Hafenareal zur Verfügung.
Sanierung macht Platz parat für die 1. Liga
Eine Erneuerung des bisherigen Rasens sei mittlerweile unumgänglich gewesen. «Bei Starkregen blieb das Wasser auf dem Rasen stehen, was einen Trainingsbetrieb unmöglich machte», betonte Keller. Dies soll durch ein neues, insgesamt 2100 Meter langes, Drainagesystem in Zukunft verhindert werden. «Aktuell haben wir einen schlechten Baugrund unter dem Spielfeld. Dieser wird aufbereitet, indem wir 1900 Tonnen Drainsand sowie 1900 Tonnen Rasentragschicht auftragen werden», so Matthias Tuchschmid, Bauleiter Bhteam Ingenieure AG. Ebenfalls wird neu eine Bewässerungsanlage unter dem neuen Rasen installiert, die den Platz mit 15 Regnern in trockenen Zeiten mit Wasser versorgt. Bis Ende August sollen die Arbeiten so weit erledigt sein, damit der neue Rasen angesät werden kann. Dies sei notwendig, damit der Platz im Frühjahr dann bespielbar sei. Die Haupttribüne werde auf beiden Seiten um jeweils 15 Meter verlängert, ebenso werden neue Beleuchtungsmasten installiert. Durch die Sanierung, das Spielfeld wird neu etwa 20 Zentimeter höher liegen als bisher, soll zukünftig mehr «Stadionatmosphäre» aufkommen. Das Projekt koste 1,3 Millionen Franken.
Von Nico Wrzeszcz