12.09.2024 00:00
Drei glanzvolle Blasmusiktage
Vom Freitag- bis am Sonntagabend stand Weinfelden ganz im Zeichen der Blasmusik. 45 Kapellen aus der ganzen Schweiz spielten an Freikonzerten in vier Hallen und Zelten auf, und 21 Formationen nahmen im Thurgauerhof am jurierten Wettspiel teil.
Weinfelden Alle aktiv Beteiligten gehören der Interessengemeinschaft Schweizer Blaskapellen ISB an, welche solche nationalen Treffen in der Regel alle zwei Jahre zusammen mit einem Gastort durchführt. So kam das Fest jetzt zum 24. Mal zur Austragung. Die Blaskapelle Thurgados und der Musikverein Weinfelden haben das Projekt angepackt und erfolgreich umgesetzt. Darüber freuen sich alle Beteiligten sehr.
Lublaska ist Schweizer Meister
Aus den Wettspielen erfolgte am Sonntagnachmittag dann die Rangverkündigung mit Siegern in zwei Kategorien: Die Chomer Bäre siegten mit 316.5 Punkten in der Mittelstufe, und in der Oberstufe schwang Lublaska mit 350.0 Punkten obenaus und ist damit Schweizer Meister. Auch das OK Weinfelden schliesst sich der Gratulation an!
Aus Weinfelder Sicht darf das Fest als toller Erfolg gewertet werden. «Wir haben uns sehr über die zahlreichen Gäste gefreut. Sie haben die Festtage offensichtlich genossen und sich am fröhlichen Auftritt der Kapellen gefreut. Mit Polka im Herzen sind wir schliesslich am Sonntagabend auseinander gegangen», sagt OK-Präsident Heinz Schadegg. Die Kapellen reisen zurück in ihre Heimat und gehen wieder zur Tagesordnung über. Aber sicher schwingt schon ein bisschen Vorfreude auf das
nächste solche Treffen 2026 in Schüpfheim mit.
Dem OK Weinfelden bleibt nun der administrative Abschluss mit Festrechnung und Aktenübergabe. «Aber viel wichtiger ist uns, auch hier noch einmal allen zu danken», so Schadegg. Neben einem Dank an die Stadt, dem Sponsoring und der Schule Weinfelden dankte er vor allem den Weinfelderinnen und Weinfeldern. «Vor allen voran jenen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, die sich trotz der teilweisen Einschränkungen mit uns freuen konnten. Diese Form der Unterstützung ist nach aussen dem Image unserer kleinen Stadt förderlich und wirkt nach innen verbindend für die hier lebenden Menschen», so Schadegg.
red