Das junge kammerorchester ostschweiz konzertiert in Altnau. zVg
23.11.2022 14:54
Ein kammermusikalisches Potpourri
Konzert in der evangelischen Kirche Altnau
Das junge kammerorchester ostschweiz führt am Samstag, 26. November um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche Altnau ein musikalisches Potpourri auf, das die Vielfalt von Streichorchesterklängen der Romantik aufzeigt.
Altnau Das junge kammerorchester ostschweiz besteht aus jungen Ehemaligen des Jugendorchesters Oberthurgau und des Toggenburger Jugendorchesters «il mosaico». Die Musikerinnen und Musiker treffen sich einmal im Jahr zur Einstudierung eines Programms für Streichorchester. Zum zweiten Mal leitet der junge chilenische Dirigent Luis Toro Araya das Orchester. Als Finalist und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (Herbert von Karajan Young Conductors Award, Opern-Dirigierwettbewerb Lüttich und Internationaler Dirigierwettbewerb Rotterdam) hat sich Araya in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Für die aktuelle Saison 2022/23 wurde er zu einem der Dudamel Fellows der Los Angeles Philharmonic ernannt. In seinem musikalischen Schaffen auf internationalen wie schweizerischen Konzertbühnen zeigt Luis Toro Araya eine breite Palette differenzierter Klangfarben.
Ein Potpourri an Klängen
Das Konzertprogramm des jungen kammerorchesters ostschweiz besteht aus einer Vielfalt an subtilen und kraftvollen Klängen, die für unterschiedliche musikalische Traditionen stehen. Eröffnet wird das Programm von einer Romanze des Engländers Gerald Finzi (1901–1956). Die folgenden Werke von Anton Webern (1883–1945, Langsamer Satz), Rodrigo Herrera Muñoz (zeitgen., Cueca porteña), Antonín Dvořák (1841–1904, Nocturne) und Franz Schreker (1878–1934, Intermezzo) führen die Zuhörerinnen und Zuhörer der Reihe nach in die österreichische, chilenische, böhmische und zurück in die österreichische Musiktradition. Zum Schluss wendet sich das Hauptwerk, die Lady Radnor’s Suite von Hubert Parry (1848–1918), nochmals der englischen Romantik zu. Der Komponist hat das Werk für eine englische Dame mit einem für das späte 19. Jahrhundert recht aussergewöhnlichem Hobby geschrieben: Die Countess of Radnor dirigierte ein zweiundsiebzigköpfiges Kammerorchester.
red