Einmal Appenzell und zurück
Am Samstag, 14. September, versammelten sich 17 Samariter bereits vor 7 Uhr am Bahnhof in Sulgen. Mit guter Stimmung und vollgepackten Rucksäcken ging es mit der Thurbo und der Appenzellerbahn nach Urnäsch.
Gruppenfoto mit Gesangslehrer Johann vor dem Rathaus in Appenzell.
Am Samstag, 14. September, versammelten sich 17 Samariter bereits vor 7 Uhr am Bahnhof in Sulgen. Mit guter Stimmung und vollgepackten Rucksäcken ging es mit der Thurbo und der Appenzellerbahn nach Urnäsch.
Dort konnten wir einen Teil unseres Gepäcks bereits in unserer zukünftigen Übernachtungsmöglichkeit, dem Hotel Krone abgeben. Einmal über die Strasse drüber waren wir bereits inmitten des über die Grenzen bekannten Alpabzugs. Während dem Schlürfen wärmender Getränke sind traditionsbewusste Schweizerfamilien mit Ziegen und Kühen in altherkömmlicher Appenzeller Tracht vorbeigelaufen und haben ihr Hab und Gut sicher ins Tal gebracht.
Mit dem Zug ging es dann weiter nach Appenzell. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Hauptstadt des kleinsten Kantons der Schweiz trafen wir am Landsgemeindeplatz unseren Gesangslehrer Johann. Er hat uns in wunderschöner Appenzeller Tracht im alten Rathaus im Ortskern ein traditionelles Appenzeller «Rugguusseli» beigebracht und uns das Talerschwingen gezeigt. Ein «Rugguusseli» ist ein mehrstimmiger textloser Naturjodel und wird in einem Halbkreis stehend gesungen. Es war gar nicht so einfach, den richtigen Ton im richtigen Rhythmus zu treffen und dabei noch die Taler zu schwingen. Zum Schluss haben wir unseren Gesang vor dem Rathaus den Touristen präsentiert. Johann und auch unser Publikum war begeistert von unserem Gesangstalent. Anschliessend ging es für uns dann an eine Führung des bekannten Appenzeller Alpenbitter. Dort haben wir viel über die Produktion und die Herstellung des bekannten Unternehmens gelernt und konnten uns am Ende durch das Sortiment durchprobieren. Dann ging es mit dem Zug zurück nach Urnäsch ins Hotel Krone, wo wir nach einem feinen Abendessen wieder Energie tanken konnten für den nächsten Tag.
Nach einem leckeren Sonntagsfrühstück ging es für die einen mit dem Zug nach Jakobsbad, wo sie bereits die Rodelbahn ausprobiert haben. Für die anderen gab es eine kleine Wanderung durch die grünen Hügel des Appenzellerlands. Zum Mittagessen trafen wir uns alle gemeinsam auf dem Kronberg. Mit Blick auf den noch leicht in Wolken verhangenen Säntis genossen wir unsere wohlverdiente Stärkung. Um 16.30 Uhr haben wir uns wieder alle am Bahnhof Jakobsbad versammelt, um die gemeinsame Heimfahrt anzutreten.
Yael Brauchli
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