Die "Familie Burnie" brannte lichterloh: Gegen 500 Personen wollten sich am Silvesterabend das Feuerspektakel bei Strohwilen nicht entgehen lassen. Bild: zVg
04.01.2024 14:28
«Familie Burnie» brannte lichterloh an Silvester
An Silvester schlug den «Burnies», den Maskottchen des Thurgauer Arschkarten Clubs, die letzte Stunde. Die Holzskulpturen erleuchteten vor dem Jahreswechsel wieder den Nachthimmel von Strohwilen TG – allerdings zum letzten Mal.
Region Trotz Regens waren gegen 500 Personen angereist, um an der kleinen Festwirtschaft des Arschkarten Clubs auf das vergangene Jahr anzustossen und dem Flammenspektakel beizuwohnen. Punkt 18 Uhr entzündete Clubpräsident Daniel Schmid eine Kaskade von Silvester-Vulkanen; Minuten später standen Burnie, Burnina und Bubi-Burnie in Vollbrand. «Bezüglich Wetter haben wir dieses Jahr leider die Arschkarte gezogen. Umso mehr freuen wir uns, dass so viele Leute den Weg hierhin gefunden haben», sagte der sichtlich erfreute Club-Präsident.
Der Aufmarsch bildete den Lohn für die 1200 geleisteten Arbeitsstunden an den drei Holzskulpturen. Unter dem Motto «Familie Burnie sagt Tschüss» verabschiedete sich der Thurgauer Arschkarten Club von seinen Fans – nach sieben Jahren und entsprechend vielen Sujets. «Leider ist es uns nicht gelungen, Leute zu finden, welche die Club-Idee mit dem gleichen Feuer weiterführen möchten.»
So wurde der «Burning-Ass»-Anlass am Silvesterabend zum letzten seiner Art – und zum unvergesslichen «Schluss-Bouquet» einer Idee von sehr entspannten Leuten, die dann und wann die Arschkarte ziehen.
red