Die sechs Finalistinnen von links mit der amtierenden Apfelkönigin in der Mitte (v.l): Janine Fatzer (Riedt bei Erlen), Andrea Keller (Bürglen), Nadja Högger (Schönholzerswilen), Katja Stadler, Laura Fröhli (Winterthur), Medea Kloos (Steckborn), Muriel Rich (Pfyn). zVg
19.08.2022 16:00
Finalistinnen für die Wahl Thurgauer Apfelkönigin 22/23 stehen fest
Wenn der Sommer sich langsam verabschiedet, neigt sich auch die Zeit der amtierenden Apfelkönigin dem Ende entgegen. Die Wahl der Nachfolgerin entscheidet sich traditionsgemäss an der WEGA aus sechs Finalistinnen. Wer am 1. Oktober 2022 auf der Hauptbühne zum Finale antreten darf, das entschied die Fachjury am Casting.
Thurgau "Ich weiss wie ihr euch gerade fühlt, aber ich kann euch sagen es kommt gut», ermuntert die amtierende Apfelkönigin Katja Stadler die jungen Frauen, die zum Teil etwas nervös auf ihren Stühlen im Eventsaal der Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden hin und her rutschten. Sie spricht aus Erfahrung, den vor einem Jahr sass sie auf einem der Stühle. Heute blickt sie auf ein abwechslungsreiches Amtsjahr zurück. Mit im Gepäck jeweils, ganz viele Äpfel zum Verteilen und für alle ein Lächeln. «Aber zuerst müsst ihr den Sprung an die Wahlveranstaltung schaffen, wo sechs von euch sich dem Publikum und der Jury nochmals präsentieren», erklärt Nadja Bühler, Managerin der Thurgau Apfelkönigin. Dann geht es endlich los. Jurypräsident Patrick Stadler ruft die erste Kandidatin auf, welche mit viel Charme die Fragen beantwortet und die Nervosität im Raum verschwindet allmählich.
Gefragt ist Flexibilität, Verbundenheit und Spontanität
Ein wichtiges Kriterium ist die berufliche Flexibilität, denn mit mehr als 60 Auftritte pro Jahr ist die Apfelkönigin viel unterwegs. Für die Medizinstudentin Laura Fröhli ist dies kein Problem und alle anderen haben ihre Arbeitgeber bereits vorinformiert und sind auf offene Ohren gestossen. Die jungen Frauen verbinden vor allem ihre Kindheit mit dem Apfel, so hat Andrea Keller oft in einer Apfelgrosskiste gespielt, während die Eltern Äpfel pflückten und Medea Kloos sowie Janine Fatzer haben bei der Apfelernte tatkräftig mitgeholfen. Muriel Rich würde nie aus dem Thurgau wegziehen, da er einfach alles bietet was es braucht. Aber nicht nur mit Flexibilität und Verbundenheit punkteten die Castingteilnehmerinnen auch mit Spontanität. So erhielt Nadja Högger den Auftrag ein kleines Einwärmen mit den Jurymitgliedern durchzuführen, was ihr als Mädchenriegenleiterin bravourös gelang. Anschliessend zog sich die Jury zur Beratung zurück.
Bühne, Live-Stream und Publikumsvoting
«Endlich findet die Wahlveranstaltung am 1. Oktober 2022 wieder auf der WEGA Hauptbühne mit hoffentlich viel Publikum statt», sagt Nadja Bühler. Für die sechs Finalistinnen lohnt es sich ihre Fans zu mobilisieren, entweder vor Ort oder per Live-Stream dabei zu sein, denn auch in diesem Jahr gelangt jene Kandidatin mit den meisten Publikumsstimmen direkt unter die besten drei. Folgende sechs Kandidatinnen haben die erste Hürde geschafft: Medea Kloos (Steckborn), Laura Fröhli (Winterthur), Janine Fatzer (Riedt bei Erlen), Nadja Högger (Schönholzerswilen), Andrea Keller (Bürglen), Muriel Rich (Pfyn).
Apfelkönigin wird breit unterstützt
Die Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin wird von zahlreichen, namhaften Unternehmen aus dem Thurgau unterstützt. Die frisch gekürte Apfelkönigin wird während ihrem Amtsjahr nicht nur den Kanton Thurgau und die Obstregion repräsentieren, sondern auch eine ganze Anzahl von Unternehmen und Marken aus der Region. Es sind dies: Thurgauer Obstverband, Landi Mittelthurgau, Thurgauer Kantonalbank, LIDL Schweiz, Tobi-Seeobst AG, Mosterei Möhl AG, Thurgau Tourismus, kybun AG, Apfeldorf Altnau, Öpfelfarm, Hairstylist Pierre, Thurgau Travel, la vie en rose couture, Garage Anton Brügger AG und die Thurgauer Zeitung.
red