03.11.2022 08:51
Fünfmal Silber gewonnen
Sarina Hitz feiert Erfolge an der Schiess-WM - fünffacher Medaillengewinn bei der ersten Teilnahme
Sarina Hitz aus Mauren nahm im Oktober an der Schiess-WM in der ägyptischen Hauptstadt Kairo teil. Mit fünf Silbermedaillen im Gepäck verliefen die Wettkämpfe für die 22-Jährige äusserst erfolgreich.
Schiessen Es war ihr erster grosser Wettkampf und besser hätte er fast nicht laufen können. Die 22-jährige Sarina Hitz aus Mauren gewann an der Weltmeisterschaft der Sportschützen fünf Silbermedaillen mit dem Gewehr. Sie war über 50m liegend und 300m im Dreistellungswettkampf im Einzel, sowie über 50m und 300m im Dreistellungswettkampf und 300m liegend im Team erfolgreich. «Für mich war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft schon sehr überraschend», erzählt die fünffache Silbermedaillengewinnerin. Die Medaillen über die 300m waren absehbar, vor allem im Team. Schliesslich gehört das Nationalteam regelmässig zu den Favoriten. Die Erfolge über die 50m seien aber doch etwas überraschend gewesen. «Das erste Ziel für diese Saison war die Schweizermeisterschaft. Aber da ich die ganze Saison über gut geschossen habe, wurden meine Ziele schnell angepasst.» Dazu gehören neben den European Games und der nächsten WM auch das Ziel Olympische Spiele. War zu Saisonbeginn Olympia 2028 das grosse Ziel, ist jetzt sogar die Teilnahme 2024 in Paris sehr wahrscheinlich. Trainiert für diese grossen Ziele wird in der Region. «Die 10m und 300m trainiere ich bei meinem Verein, der SG Mauren-Berg. Für die 50m-Distanz fahre ich auf die Schiessanlage nach Weinfelden», so die 22-Jährige.
Ägypten rüstet auf
«Die hohen Temperaturen haben einem schon etwas zu schaffen gemacht, man musste seinen Körper immer wieder runterkühlen und durch das viele Schwitzen dem Körper Salze zuführen», so Sarina. Aber die Anlagen in Kairo können sich sehen lassen. «Hier wurde eine grosse Schiessanlage gebaut im Hinblick auf die Olympiakandidatur für 2036.» Auch organisatorisch verlief die WM sehr gut, wie Sarina erzählte. Vom Hotel seien die Athleten problemlos zur Anlage gebracht worden und zurück.
Bereits im nächsten Jahr steht die nächste Weltmeisterschaft an. Dort will sie das Teilnehmerfeld wieder aufmischen. Vielleicht ist dann sogar mehr als Silber drin.
Von Nico Wrzeszcz