Von links: Karin Bétrisey, Simon Vogel, Cornelia Hauser, Kurt Egger, Peter Dransfeld, Sandra Reinhart. zVg
01.02.2023 10:23
Grüne mit starker Liste
Die Grünen Thurgau beschliessen an der Mitgliederversammlung eine starke Liste für die Nationalratswahlen. Mit dem bisherigen Kurt Egger wollen sie im Herbst den Sitz in Bern verteidigen. Die weiteren fünf Plätze belegen Kantonsrätinnen und Kantonsräte: Fraktionschefin Sandra Reinhart, Peter Dransfeld, Karin Bétrisey, Simon Vogel von den jungen Grünen und Cornelia Hauser.
Region Die aktuell geringen Schneemengen und der vergangene trockene Sommer führen uns vor Augen, dass der Klimawandel rasant voranschreitet», unterstreicht Kurt Egger. Rasches Handeln ist nötig. Der Unternehmer Kurt Egger arbeitet in Bern in der Umweltkommission aktiv an konstruktiven Lösungen mit. Auch dank ihm hat der Nationalrat im letzten Herbst wichtige Entscheide für mehr erneuerbare Energien gefällt. Gerne möchte der Hinterthurgauer diese Arbeit weiterführen, damit in der Schweiz auch in den kommenden Wintern der Strom nicht knapp wird.
Die Liste der Grünen ist bezüglich Geschlecht, Alter, Beruf und Regionen sehr divers aufgestellt. Sandra Reinhart, Fraktionschefin und Stadträtin in Amriswil, betont die Wichtigkeit einer grünen Vertretung in Bern. Peter Dransfeld, Inhaber eines Architekturbüros in Ermatingen, politisiert unabhängig und offen und setzt sich insbesondere für nachhaltiges Bauen ein. Für die Kesswiler Raumplanerin Karin Bétrisey, Mitinhaberin eines Büros, sind eine zukunftsgerichtete Planung und der Ausbau der erneuerbaren Energien wichtig. Der Frauenfelder Elektroingenieur Simon Vogel vertritt die jungen Grünen auf der Liste. Seine Anliegen sind der Klimaschutz mit der Einhaltung der Pariser Klimaziele und damit verbunden die deutliche Zunahme von Solaranlagen. Cornelia Hauser aus Weinfelden ist Primarlehrerin und arbeitet an einer Institution für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Ihre Schwerpunkte sind soziale Themen und insbesondere der Einsatz für Menschen mit Behinderung.
Insgesamt 18 Kandidatinnen und Kandidaten gehen ins Rennen. Nebst der Hauptliste werden auch die jungen Grünen und die Senioren eine volle Liste präsentieren. Damit sollen breite Schichten Bevölkerung angesprochen werden und möglichst viele Stimmen erzielt werden. Ebenso stellen die Grünen eine Ständeratskandidatur. Diese Nomination erfolgt im Frühling.
PD