Fast zweitausend Personen haben im vergangenen Jahr Hilfe an den Pro Infirmis Standorten in Schaffhausen, Frauenfeld und Amriswil gesucht. Pexels
02.07.2021 08:00
Hilfe, auch in Pandemiezeiten
Tätigkeitsbericht Pro Infirmis Thurgau-Schaffhausen
Die Pro Infirmis Thurgau-Schaffhausen war im «Pandemie-Jahr-2020» für viele Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen eine wichtige Anlaufstelle und Unterstützung.
Region Die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen ist Kernauftrag der Pro Infirmis. Die verschiedenen Dienstleistungen wurden im Jahr 2020 stark nachgefragt. An den Standorten in Schaffhausen, Frauenfeld und Amriswil sowie in der Klinik Zihlschlacht haben rund 1'900 Personen Unterstützung erhalten bei Fragen in allen Lebensbereichen wie Arbeit, Sozialversicherungen, Finanzen oder Wohnen. Dabei kam es auch zu 554 finanziellen Direkthilfen, um Menschen mit Behinderungen in einer Notlage schnell und unkompliziert zu unterstützen. Im ambulanten begleiteten Wohnen waren über viertausend Einsatzstunden durch die Mitarbeitenden der Pro Infirmis zu verzeichnen. Trotz Corona konnten 1'319 Stunden in sechzig Haushalten durch den Entlastungsdienst geleistet werden, was in dieser Zeit als besonders wertvoll erlebt wurde. Auch beim hindernisfreien Bauen waren die Dienste der Pro Infirmis gut gefragt und wurden über 1'600 Stunden erbracht. Zahlreiche kantonale und regionale Projekte haben dazu beigetragen, dass die Inklusion vermehrt ins Bewusstsein der Gesellschaft kommt, hat doch die Schweiz die UNO-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2014 unterzeichnet und damit auch ja zur Inklusion gesagt.
red