31.03.2022 08:08
Hilfe naht per Land- und Luftweg
14 Paletten an Hilfsgütern für die Ukraine gesammelt
Marco Villringer organisierte in Bottighofen eine Hilfsaktion für die Kriegsopfer in der Ukraine der besonderen Art. Unternehmen aus der Region beteiligten sich ohne lange nachzudenken und der Erfolg ist beeindruckend. Der Initiant bedankt sich bei allen Beteiligten.
Bottighofen Nach einem einzigen Whatsapp-Status, welcher viral ging, konnte Marco Villringer mehrere Transporte mit Hilfsgütern in die Ukraine ermöglichen. 25 Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der Aktion und Dank regionalen Sponsoren wie Coop Bau und Hobby, der Model AG und Kriemler Verpackungen, welche die Kartonagen zur Verfügung stellten oder die Latra AG aus Siegershausen, welche die Paletten beisteuerte, konnten auch alle Geldspenden sinnvoll eingesetzt werden. «Mit Hilfe des Logistik-Netzwerkes meiner Kollegin Tatjana Gamma, konnten die Hilfsgüter nach Uschgorod (Ukraine) und von dort aus weiter transportiert werden», so der Initiant. Eine Tonne Sanitätsmaterial wird dazu per Flugzeug unter der Leitung von Philipp Hasenfratz und Simon Marton nach Moldawien an die Grenze geflogen. «Um das Ganze professioneller angehen zu können, sprach ich das Thema bei einer Sitzung der Gemeinde Bottighofen an und erfuhr schnelle, unkomplizierte Hilfe», so der Mitarbeiter des Werkhofs Bottighofen. Es wurde ein Zeitungsinserat geschaltet und Flyer verteilt. Ebenso durfte er einen finanziellen Zustupf der Gemeinde entgegennehmen. Bei der offiziellen Sammlung kamen 14 Palette zusammen. Sieben mit Lebensmitteln, drei mit Hygienematerial, drei mit Sanitätsmaterial und eine mit Verschiedenem. Torsten Friedrich, CEO von Lidl Schweiz sorgte für die Verpflegung der Helfenden und die Egger Transport AG fuhr die Güter von der Sammelstelle zu den Lagern bei der Strähl Käse AG in Siegershausen und Ernst Messmer in Biessenhofen. Marco Villringer zeigt sich begeistert von all der Hilfsbereitschaft der Unternehmen. So auch von Marlies und Ruedi Dütsch aus Tägerwilen, welche feine Watruschki, ein ukrainisches Süssgebäck, für alle zubereiteten. Auch Leute aus dem Dorf wie Beni Zaugg und der Frauenverein setzten sich voll für die Spendenaktion ein.
red/mul