HSC Kreuzlingen steht als erster Finalist fest
Spielen in der Best-of-5-Serie
Dank des 25:23-Auswärtserfolges bei Handball Endingen hat sich der HSC Kreuzlingen bereits vier Runden vor Schluss für den NLB-Playoff-Final qualifiziert.
Kreisläufer Manuel Zeller war in Endingen einmal erfolgreich. Felix Walker
Dank des 25:23-Auswärtserfolges bei Handball Endingen hat sich der HSC Kreuzlingen bereits vier Runden vor Schluss für den NLB-Playoff-Final qualifiziert.
Handball Jetzt ist es amtlich: Dank ihres 14. Vollerfolges in Serie werden die Kreuzlinger ab dem 20. Mai in einer Best-of-5-Serie um den Aufstieg in die höchste Liga spielen dürfen. Der Gegner wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die SG Wädenswil-Horgen sein. Die Zürcher benötigen aus den verbleibenden vier Partien maximal noch einen Sieg, um wie im Vorjahr (Niederlage gegen Genf) wieder in den Playoff-Final vorzustossen. Am 23. April, 19.00 Uhr, wird es in Kreuzlingen zum Duell der beiden NLB-Topteams kommen, in dem entschieden werden dürfte, wer die Playoff-Finalserie mit dem Heimvorteil beginnen darf.
Basis in Abwehr gelegt Vor über 500 Zuschauern in der gefüllten Siggenthaler GoEasy-Arena hat der HSCK einmal mehr seine Abwehrstärke unter Beweis gestellt. Diese ebnete ihm denn auch den Weg zum 19. Vollerfolg im 22. Saisonspiel. Da fiel die für einmal ungenügende Wurfausbeute nicht ins Gewicht. Bis auf das 1:0 durch Endingens wurfgewaltigen Rückraumschützen Nino Grzentic hatten die Thurgauer ihre Nase in der ersten Halbzeit immer vorne. Der Maximalvorsprung betrug bis zu sechs Treffer (25./8:14).
Den 11:14-Halbzeitrückstand trugen die Endinger nach Wiederbeginn mit zwei Toren in Folge schnell wieder fast ganz ab. Die Reaktion des Tabellenführers folgte allerdings sofort. Auch dank den Paraden von Keeper Nikola Marinovic legte der HSCK wieder auf 13:18 vor. Auf dieses Hoch folgte jedoch gleich wieder ein Tief. Die kämpferischen Aargauer schlossen erneut auf. Nicht nur schafften sie in der 48. Minute den 20:20-Gleichstand, sondern gingen kurz darauf sogar zum zweiten Mal nach dem 1:0 wieder einmal in Führung. Den Eintore-Vorsprung verteidigte Endingen bis acht Minuten vor Schluss vehement. Einmal mehr bewiesen die Kreuzlinger in der Endphase aber eine tolle Moral und grossen Siegeswillen. Dazu blockte der eingewechselte Haris Berisha zwischen den Pfosten gleich drei Aargauer Würfe hintereinander. So konnten der sichere Penaltyschütze Drenit Tahirukaj sowie die beiden Flügelspieler Jonas Heim und Adrian Blättler das Momentum vom 23:22 (53.) zum 23:25 (56.) wieder zu Gunsten der Kreuzlinger wenden. Auf diesen Thurgauer Zwischenspurt hatten die Gastgeber dann keine passende Antwort mehr parat. So behielt der HSCK das bessere Ende für sich, bezwang einen starken Gegner und verteidigte so seine über fünfmonatige Ungeschlagenheit. Die erfolgreichsten Werfer waren in diesem attraktiven Spitzenkampf der Slowene Nino Grzentic mit fünf Treffern für Endingen sowie Drenit Tahirukaj mit sechs erfolgreichen Abschlüssen für Kreuzlingen.
Topspiel in eigener Halle Nach einem freien Wochenende geht für den HSC Kreuzlingen die NLB-Hauptrunde mit der 23. Partie am Samstag, 23. April, weiter. Dabei empfängt der um 19 Uhr in der Egelseehalle den Tabellenzweiten und potenziellen Playoff-Finalgegner SG Wädenswil-Horgen.
Handball Endingen – HSC Kreuzlingen 23:25 (11:14) GoEasy Arena, Siggenthal. – 512 Zuschauer. – Sr. Schaad/Salah. Strafen: je 2-mal 2 Minuten. Endingen: Ferrante (14 Paraden), Gross (für 1 Penalty/0 Paraden); Koncul (2/2), L. Riechsteiner (4), Grau (1), Ch. Riechsteiner (4/4), Indermühle, Grau, Lüthi (2), Grzentic (5), Larouche (2), Onamade (3). Kreuzlingen: Marinovic (1.-49./14 Paraden), Berisha (49.-60./5 Paraden); O. Wipf, Lutz (3), Dedaj (2), Bär, Heim (4), Kaletsch (2), Portmann, Kun (2), Ramosaj (1), Blättler (4), Schneider, L. Lioi, Zeller (1), Tahirukaj (6/3). Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Kappenthuler (verletzt). - Penaltystatistik: Endingen 6 von 7, Kreuzlingen 3 von 3.
red
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