HSC Kreuzlingen verjüngt sein SPL1-Kader weiter massiv
Auf die SPL1-Saison 2023/24 stösst die Mittespielerin Luisa Bauder zum HSC Kreuzlingen. Die 19-Jährige spielte zuletzt beim bayerischen 3.-Ligisten HC Erlangen.
Luisa Bauder
Auf die SPL1-Saison 2023/24 stösst die Mittespielerin Luisa Bauder zum HSC Kreuzlingen. Die 19-Jährige spielte zuletzt beim bayerischen 3.-Ligisten HC Erlangen.
Handball Der deutschen Rechtshänderin wird grosses Potenzial nachgesagt. Wenig erstaunlich, war die 19-jährige Spielmacherin in der abgelaufenen Saison mit 92 Feldtoren in 20 Partien doch bereits Topscorerin des HC Erlangen, der in der 3. Bundesliga eine Top-5-Platzierung schaffte. Die 1,70 Meter grosse und athletische Allrounderin, die auf allen drei Rückraumpositionen eingesetzt werden kann, erreichte mit der A-Juniorinnen des bayerischen Traditionsclubs im Frühjahr 2022 den Final4 – also das Finalturnier der vier stärksten deutschen Nachwuchsteams.
Die Kreuzlinger Cheftrainerin Kristina Ertl-Hug freut sich sehr, dass sich die junge talentierte Spielerin für einen Wechsel zum HSCK entschieden hat: «Luisa ist eine gut ausgebildete und spielstarke Spielmacherin.»
Weiterhin zum SPL1-Kader gehört Jennifer Heinstadt. Die 23-Jährige Allrounderin kann variabel eingesetzt werden und spielte zuletzt vor allem auf der rechten Aussenbahn. Neu mit einem SPL1-Vertrag ausgestattet wurden auch die junge Rückraumspielerin Ilaria Suter (Jg. 2004) und die Abwehrspezialistin Ramona Stadelmann (Jg. 1997). Wieder im HSCK-Dress auflaufen wird die talentierte Lena Stoll (Jahrgang 2008), die nach einem erfolgreichen Abstecher zum LC Brühl U16-Elite-Team zu ihrem Stammclub zurückkehrt und am linken Flügel im Windschatten der kosovarischen Nationalspielerin Pashke Marku (24) die nächsten Entwicklungsschritte machen soll. Dazu werden gleich vier eigene Nachwuchsspielerinnen mit einer Talentvereinbarung in den erweiterten Kader aufgenommen. Es sind dies Esma Bajramoska (Jg. 2006), Réka Halapi (Jg. 2008), Emma Heer (Jg. 2008) und Katelina Kutzemüller (Jg. 2007). Sie sollen in den nächsten Jahren behutsam an die Spitzenklasse herangeführt werden.
Von der im Startspiel zur Finalrunde Anfang Februar erlittenen Fussverletzung ist Annika Blanke genesen. Die bis zu ihrer Verletzung treffsicherste Kreuzlingerin kann die Vorbereitung wieder voll mitmachen. Dasselbe gilt leider nicht für Selma Kikanovic. Die talentierte Zürcherin mit Jahrgang 2005 zog sich in der Finalrunde eine weitere schwere Knieverletzung zu, die operativ behandelt werden musste. Die 18-jährige Rückraumspielerin wird voraussichtlich nicht vor Anfang 2024 auf das SPL1-Spielfeld zurückkehren.⋌red
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