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In unserem ersten Teil haben wir Sie über den Schulraummangel an der Primarschule Alterswilen informiert. Nun möchten wir erläutern, warum für die Sekundarschule gebaut werden soll und warum man sich für den Platz «Nordost» entschieden hat.
Die Sekundarschule macht Platz für die Primarschule
Angrenzend an das Primarschulhaus befindet sich der Bau 90, welcher zur Zeit der Sekundarschule in drei Schulzimmern und entsprechenden Gruppenräumen Platz bietet. Damit die Primarschule diese ihr nahegelegenen Zimmer nutzen kann, muss die Sekundarschule weichen. So erreichen wir, dass die ganze Primarschule im Bau 90 unterkommt, die Primaschulkinder sowie deren Lehrpersonen kurze und stufengerechte Wege haben und das südliche Primarschulhaus mit dem Bau 90 eine zusammenhängende Primarschul-Einheit bilden. Lediglich mit der Kochschule bleibt die Sekundarschule im Bau 90. Die geplante Schulraumerweiterung dient der Sekundarschule somit als Ersatz für die abgegebenen Zimmer.
Standortauswahl: Nordost
Ursprünglich war die Behörde überzeugt den Standort Nordost für einen späteren Ergänzungsbau freihalten zu müssen. Man hat deshalb darüber diskutiert, entweder den Spielplatz im Nordwesten mit dem temporären Schulraum zu überbauen oder den fehlenden Schulraum auf dem «Platz Mitte» östlich an die Turnhalle anzubauen.
Nach verschiedenen Rückmeldungen aus der Bevölkerung und intensiven Diskussionen in der Behörde wurde klar, dass der Spielplatz keinesfalls geopfert werden darf, da dieser täglich und ausgiebig genutzt wird. Der Platz Mitte rückte in den Vordergrund der Diskussionen. Die Behörde entschloss sich jedoch dagegen diesen Platz zu verbauen. Viele schulische und öffentliche Veranstaltungen finden auf dem Schulhof statt. Ein temporärer Bau neben der Turnhalle würde den offenen und einfach zugänglichen Charakter des Schulhofes zu stark beeinträchtigen. Zudem wäre ein Teil der Schulzimmer nach Süden ausgerichtet, was vor allem im Sommer zu unangenehm heissen Temperaturen in den entsprechenden Räumen führen würde. Mit dem Plan der Landumlegung im Norden der Schulanlage eröffnen sich neue Möglichkeiten. Stimmt die Bevölkerung diesem Landerwerb zu, kann die Baulandreserve vergrössert werden, so dass eine weitere Schulraumerweiterung zu einem späteren Zeitpunkt trotz verbautem Platz Nordost realisierbar wäre. Lesen Sie im nächsten Kemmentaler Anzeiger und im letzten Teil unserer Informations-Trilogie, Erläuterungen zum Bau an sich, zur Nutzungsdauer und zur möglichen Umnutzung.
Bei Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich bitte unter info@schule-kemmental.ch oder kommen Sie am Montag, 23.10.2023 um 20.00 Uhr, ins Foyer der Mehrzweckhalle Alterswilen an den Informationsanlass. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!




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