09.07.2021 10:40
Kaufmännische Grundbildung
Bestnote mit 5,8
Ausgezeichnet - so lassen sich die Resultate jener zusammenfassen, die jüngst im Thurgau ihre Ausbildung als Kauffrau oder Kaufmann abschlossen. Mit der Note 5,8 waren Uta Kemmether und Fabrice Weibel die Jahrgangsbesten.
Thurgau Uta Kemmether (Ausbildungsbetrieb: A. Vogel AG, Roggwil) und Fabrice Weibel (Raiffeisenbank Arbon) hatten beide die erweiterte Grundbildung mit Berufsmaturität absolviert. Von den 210 jungen Berufsleuten erreichten 20 eine Rangklassierung mit einem Notendurchschnitt von 5,3 oder besser.
«Ein Kapital, das Zinsen abwirft»
An der Feier, die am letzten Freitag im Weinfelder Kongresszentrum Thurgauerhof pandemiebedingt in zwei Teilen durchgeführt wurde, freute sich die Präsidentin der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Thurgau, Bianca Baumgartner, mit den jungen Berufsleuten über das Erreichte. «Sie können stolz sein, auf das, was Sie geschafft haben; alles, was jetzt kommt, ist ein Pipifax dagegen». Auch Christine Davatz, Vize-Direktorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes, liess es sich nicht nehmen, den frischgebackenen Kaufleuten zu gratulieren: «Bei allem, was man tut, ist es entscheidend, dass man es will, kann und auch umsetzt. Dass Sie diese Fähigkeit haben, haben Sie bewiesen», lobte Davatz. Und die Rektorin des Bildungszentrum für Wirtschaft Weinfelden, Renate Stieger-Bircher, forderte alle auf, weiterhin geistig und beruflich anpassungsfähig zu bleiben, denn «das Leben ist wie die Grammatik – die Ausnahmen sind häufiger als die Regeln».
Vom perfekten Menschen
Sehr neugierig waren auch jene, deren interdisziplinären Projektarbeiten von der Stiftung für Jugendförderung im Thurgau mit je 500 Franken ausgezeichnet wurden: Simon Gruber («Elektro-Autos – was spricht im Thurgau für oder gegen die Anschaffung eines Elektroautos?«), Uta Kemmether und Samuela Tunaj (»Exponentielles Wachstum bei Wasserkefir-Kristallen«), Giulia Braun und Anja Hugentobler (»Industrieller Zucker und Erythrit im Vergleich«) und Pascal Aerni und George Farah (»Die rote Gentechnik»).
red