Lea Huber und John Kabashi kämpfen um WM-Titel
Teilnahme an der 12. WKF Cadet/Junior/U-21 WM in Konya (Türkei)
Am Montag, 24.Oktober 2022 flog die Schweizer Delegation nach Konya um sich dort auf die Cadeten/Junioren/U21 WM vorzubereiten.
John Kabashi und Lea Huber zVg
Am Montag, 24.Oktober 2022 flog die Schweizer Delegation nach Konya um sich dort auf die Cadeten/Junioren/U21 WM vorzubereiten.
Karate Am Donnerstag, 27. Oktober, wird John Kabashi in der Kategorie U18 +76kg sein Bestes geben. In seiner Kategorie sind 53 Wettkämpfer gemeldet. Nach dem Sieg in Budapest kann John mit grossem Selbstvertrauen an der WM starten. Ein Tag später wird Lea Huber in der Kategorie U21 – 55kg auf das Tatami gehen. Vor einer Woche wurde Lea 18 Jahre und startet somit als eine der Jüngsten in dieser Kategorie, doch auch sie konnte in den letzten Wochen an wichtigen Turnieren Medaillen erkämpfen. Die Karateschule Elson Sport und Karate wie auch das Karatecenter Reto Kern freuen sich sehr, dass je eine Person aus den Karateschulen die Schweiz an der WM vertreten kann.
Der WKF (World Karate Federation) ist der Karate-Weltverband, welcher vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt ist. Somit ist diese WM das wichtigste Turnier für die SportlerInnen aus dem Karate. Der WKF arbeitet weiter dran, dass das Karate offiziell als olympische Sportart anerkannt wird.
19 Schweizer KämpferInnen nehmen an der Weltmeisterschaft teil
105 Nationen haben sich an die WM angemeldet
1846 SportlerInnen nehmen an der WM teil
141 Schiedsrichter sind gemeldet, aus der Schweiz eine Person
Im Vorlauf wurden den beiden Athleten drei Fragen zur Weltmeisterschaft und ihren Ambitionen gestellt.
Lea: Ja, das ist meine erste Teilnahme an einem Grossanlass (EM/WM). Ich freue mich sehr darüber, mein Ziel einer WM-Teilnahme damit erreicht zu haben.
John: Nein, aber es ist das erste Mal, dass ich auch an der WM starten werde. Denn an meiner ersten WM-Teilnahme im 2020 in Chile reiste das Schweizer Team aufgrund Ausschreitungen und politischen Unruhen vorzeitig ab, weshalb ich nicht kämpfen konnte.
Lea: Ein spezifischer Trainingsplan gab mir die Grundlagen für mein Training. Ich bin körperlich in einer Topform und freue mich sehr darauf, in der Türkei auf dem Tatami zu stehen.
John: Ich setzte in den letzten Tagen den Fokus verstärkt auf die mentale Vorbereitung und absolvierte eine längere Wettkampfvorbereitung wie bisher für andere Turniere.
Lea: Ich möchte nach jedem Kampf aus dem Tatami laufen und wissen, dass ich 100% gegeben habe und meine persönlichen Fähigkeiten abrufen konnte. Ich kämpfe einfach Kampf für Kampf und sehe dann, wie weit ich nach vorne komme.
John: Ich werde mein Bestes geben und strebe eine Medaille an. Mein Motto ist - ich kämpfe bis zur letzten Sekunde.
red
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