Nach der Wahl in Güttingen
In den vergangenen zwei Jahren durfte ich als Gemeinderätin von Bottighofen in verschiedenen Gremien mit Sandra Stadler zusammenarbeiten. Sie hat sich immer für Güttingen eingesetzt, gleichzeitig das Grosse Ganze nicht aus den Augen verloren und konsensfähige Lösungen gesucht und gefunden. Ich bedaure, dass Güttingen die engagierte und vernetzte Gemeinderätin verliert. Persönlich werde ich die fruchtbare Zusammenarbeit im Bereich Sozialhilfe und Asyl, der Nachbarschaftshilfe am See und weiteren überregionalen Projekten vermissen.
Marion Sontheim, Bottighofen
Diese Männer schaden «echten» Flüchtlingen
Da ich mit meiner Frau inmitten der Aufenthalte von Flüchtlingen wohne und auch einkaufe, kommt es immer wieder zu unliebsamen Zwischenfällen und Beobachtungen. Das besonders auf dem Weg zu und in die Geschäfte Landi, Denner und Aldi an der Tägerwilerstrasse. Wir fahren schon jetzt bereits lieber nach Tägerwilen zur Migros oder nach Kurzrickenbach zum Aldi. Bereits beobachteten wir in der Woche 47 und 48 wie junge Männer im Geschäft Landi ganze Karton Bier aus den Verkaufsräumen nahmen und sich entfernten ohne zu bezahlen, was ich der Kassiererin meldete und die Täter beschrieb. Scheinbar kommt dies häufig vor, sagte sie mir und verständigte die Geschäftsleiterin und die Sicherheitsfirma VüCH, die schon lange für Sicherheit sorgen sollte. Auf unserem nach Hause weg waren zwei dieser Leute auf dem Areal, die ich ansprach. Zwei Personen der Landi kamen eben dazu, als ich die jungen Männer beobachtete wie sie das Bier verteilten und tranken. Ich konnte den Sicherheitsleuten die Männer sehr gut beschreiben. Während wir auf die von den Sicherheitsleuten gerufene Polizei warteten, ging einer der Diebe seelenruhig an uns vorbei, worauf ich die Sicherheitsleute, die mich baten hier zu bleiben bis die Polizei eintreffe, hinwies. Die Frau der Sicherheitsfirma meinte, dies sei ein junger Mann aus Marokko und verhalten sich mit anderen aus Ägypten und Georgien sehr anständig. Aber genau diese Männer werden immer angetroffen am Bahnhof Kreuzlingen auf den Perrons und in den Wartehäuschen bis nachts um 23 Uhr oder noch später, wo sie sich eigentlich gar nicht aufhalten dürften. Ein unhaltbarer Zustand wo es sich bei diesen jungen Männer zudem nicht um echte Flüchtlinge handelt.
Emil Sauter-Graber, Kreuzlingen
Schulerweiterungsprojekt Alterswilen
Am 30. November durften die interessierten Bürger der Schulgemeinde Kemmental, den Ausführungen der Kerngruppe zuhören. Die Historie was bis anhin geschah, was in der Zwischenzeit erarbeitet wurde und was in Zukunft noch geschehen sollte. Es wurden viele Informationen geliefert, die in der Vergangenheit nicht erarbeitet oder nur schöngeredet wurden, eine geballte Ladung an wichtigen Informationen, leider im Schnellzugstempo. An dieser Stelle ein Dank an die Externen Sepp Knill und Reto Mästinger, sowie an die Planungskommission, falls diese ihre Meinung kundtun durften. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Schlagzeile bezüglich Schülerzahlen so nicht stimmen, es gibt temporär eine Zunahme, langfristig sinken die Schülerzahlen wieder. Diesem Umstand wurde Rechnung getragen und eine temporäre Zwischenlösung wird nun angestrebt. Diese Lösung schafft Zeit, den Schulstandort Alterswilen richtig zu planen. Dank dem Einsatz von Sepp Knill kann auf der nördlichen Wiese ein Projekt mit allen Elementen des Masterplans sauber und wirtschaftlich umgesetzt werden. Nun sind die Anforderungen so erarbeitet, dass ein Wettbewerb stattfinden kann. Bezüglich Kosten ist ein Neuanfang für die Steuerzahler viel günstiger, als an der alten Idee weiter zu wursteln. Diese kostet uns jetzt 9 Mio. plus alle Anpassungen im Bau 60/80 von nochmals 3 Mio. (die Zahlen vom Infoabend), dafür erhalten wir eine halbe Lösung. In 20 Jahren muss, wie jetzt geplant, der Bau 60/80 rückgebaut und ein Ersatzbau hingestellt werden, macht nochmals 10 bis 12 Mio., in den nächsten 20 Jahren 22 bis 24 Mio., ohne Unterhaltskosten, diese werden in die laufende Rechnung verpackt. Ein Neubau im Norden kostet gemäss Infoabend 11 Mio., rechnen wir nochmals grosszügig eine Mio. darauf so kommt uns eine saubere Lösung auf 12 Mio. zu stehen, den Unterhalt lassen wir bezüglich Gleichbehandlung der Varianten weg. Somit reden wir von Mehrkosten über die nächsten 20 Jahre von 12 Mio. oder jährlich von 600'000. Was im Norden neu gebaut wird, ist mir egal, Hauptsache die Schüler und Lehrer bekommen das, was sie sich wünschen für einen optimalen Schulunterricht.
Christoph Forster, Hugelshofen




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