Literatur am Tisch
Urs Mannhart zu Gast im Literaturhaus Thurgau
Am 1. September lädt das Literaturhaus Thurgau, Gottlieben, zu «Literatur am Tisch» ein. Ein ganz besonderes Format mit einem ganz besonderen Autor.
Illustration von Urs Mannhart. © Lea Frei
Am 1. September lädt das Literaturhaus Thurgau, Gottlieben, zu «Literatur am Tisch» ein. Ein ganz besonderes Format mit einem ganz besonderen Autor.
Gottlieben Alle Teilnehmenden sollten das Buch von Urs Mannhart «Gschwind oder Das mutmasslich zweckfreie Zirpen der Grillen» gelesen haben. Das Treffen beginnt um 18 Uhr und anschliessend um 20 Uhr findet die Lesung statt.
Von den Seltenen Erden sind der Wissenschaft bislang 17 bekannt. Urs Mannhart erfindet eine weitere: Das Rapacitanium. Der Namen ist abgeleitet aus dem Französischen rapacité, auf Deutsch: Habgier. Nomen est omen: Der Roman spielt mit der Annahme, die wohlstandsverliebte Schweiz werde selbst zum Kerngebiet des Abbaus Seltener Erden. Pascal Gschwind, verantwortlich für den globalen Handel mit Rapacitanium, hetzt auf internationale Konferenzen, während zu Hause seine Familie ihn kaum mehr zu Gesicht bekommt, und er steht schliesslich vor einem Dilemma. «Wer sich mit den Erschütterungen befasst, die sich in den Alpen nach baulichen Eingriffen zeigen, dem fällt immer wieder auf, wie deutlich diese Gebirgszüge einem menschlichen Körper ähneln, der behandelt wird mit Akupunktur.» Aus «Gschwind oder Das mutmasslich zweckfreie Zirpen der Grillen».
Literatur am Tisch beginnt am Donnerstag, 1. September, um 18 Uhr, die Lesung beginnt um 10 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Franken (fünf Franken wenn in Ausbildung). Mitglieder der <FdB> zahlen den ermässigten Preis von acht Franken. Wer bereits zur Literatur am Tisch kommt, bezahlt 25 Franken Eintritt. Reservationen empfohlen unter Tel. 071 669 34 80 oder sekretariat@bodmanhaus.ch
red
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