Mister Lunapark
Dank HP Maier können Button-Besitzer von einer Gratisfahrt im Lunapark profitieren
Gratis Bahnenfahren, Getränk auf dem Ellenbroek-Hugentobler-Tower geniessen, Lollis lutschen
News zum WEGA Button
Gratis Bahnenfahren, Getränk auf dem Ellenbroek-Hugentobler-Tower geniessen, Lollis lutschen
Weinfelden Auch wenn die roten Zahlen in der WEGA-Rechnung eher Anlass zum Trübsalblasen geben, gab es an der Presseinformation auf dem Pausenplatz des Pestalozzi-Schulhauses so einiges zu lachen. Mitverantwortlich für das «Gaudi» war HP Maier, Schausteller aus Frauenfeld und Organisator des WEG ALunaparks. Eine Frohnatur sondergleichen mit Sprüchen, die - zwar meist unter der Gürtellinie - kein Auge
trocken lassen. Er ist der Mann der Stunde, wenn sich die WEGA-Besucherinnen-und Besucher auf etwas
Nervenkitzel einlassen wollen. So auch dieses Jahr, bereits zum 9. Mal, ist HP Maier quasi Mr. Lunapark. Messen Weinfelden Chef Gregor Wegmüller ist happy über Maiers Wohlwollen dem WEGA-Button gegenüber. Heuer ist der runde Pin erstmals auf allen Bahnen einlösbar. «Die teuerste Fahrt kostet 12 Franken, der Button einen Fünfliber. Somit hat man den Betrag schnell wieder drin», erklärt der Frauenfelder. Für ihn ist es selbstverständlich, bei der Attraktivitätssteigerung des Buttons Hand zu bieten. Denn mit einem Wert von 60
Franken soll der WEGA-Button dieses Jahr noch mehr Abnehmer finden. «Bisher waren es jeweils um die
20'000 Buttons», so Wegmüller. Für die aktuelle Ausführung der Thurgauer Herbstmesse liess der OK eine
grössere Anzahl produzieren, da die Nachfrage bereits gross ist. «Etwa die Hälfte der verkauften Buttons können
wir an Firmen abgeben, welche diese als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke verteilen.» Mit dem erhofften
Mehrverkauf soll das Konto wieder aufgebessert werden. Die Pandemie-Jahre liess den WEGA Batzen
schmelzen, die letzten beiden Jahre schrieb die Messe rote Zahlen. Kein einfacher Start für den WEGA-Präsidenten Beat Bollinger. Seit er im Amt ist, sieht die Rechnung nicht rosig aus - natürlich nicht sein Verschulden, doch möchte er dieses Jahr Gewinn einfahren. «Wir sind kein Grossunternehmen, dass auf Teufel komm raus viel verdienen will. Doch das Ziel ist gewiss, dass wir schwarze Zahlen schreiben.» Von den neuen Benefits des Buttons hätten die Besucher auch ohne das Loch in der Kasse profitieren können. So kommen neue Partner hinzu. Dieses Jahr gibts zum Beispiel einen Schleckstengel geschenkt, man kann kostenlos an einer Kletterwand hochkrabbeln und bekommt ein Ticket für ein Heimspiel des HC Thurgaus im Wert von 23 Franken. Bei allen Angeboten gelte das Motto: «De Schneller isch der Gschwinder». Somit kann es sein, dass ein Button-Träger nicht alle Geschenklis - letztes Mal zum Beispiel Jonglierbälle - beziehen kann. Die Akzeptanz sei jedoch gross.
Von Desirée Müller
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