Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung
Am Freitagnachmittag, dem 1. September, gingen der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung auf einen Ausflug ins Ungewisse. Von Neugier gepackt, stiegen wir in den Kleinbus, der uns auf unserer Reise nach St. Gallen brachte. In St. Gallen angekommen, erwartete uns ein spannender Vortrag über den Bau der neuen OLMA Halle, welche über die Autobahn gebaut wird und offiziell den Namen "St. Galler Kantonalbank Halle" erhielt. Nach dem Vortrag wurde zusätzlich die Baustelle besichtigt. Hierbei durfte die Schutzkleidung nicht fehlen. Also ging es mit einem Helm auf dem Kopf, einer orangen Leuchtweste und etwas zu grossen Gummistiefeln auf die Baustelle. Dort angekommen, fanden wir uns in der grossen OLMA Halle wieder, welche mitten in den Bauarbeiten steckt. Ganz spannend war die Decke der neuen Halle, die mit einer ganz speziellen Stahlkonstruktion versehen ist. Gleichwohl wurde nicht nur das Obergeschoss inspiziert, auch das Untergeschoss konnte unter die Lupe genommen werden. Darauf folgend stiegen wir alle wieder in den Kleinbus, um ins nahegelegene Appenzellerland zu fahren. Hier erwartete uns eine kleine Stärkung, da wir anschliessend unsere Fähigkeiten im Jodeln unter Beweis stellen mussten. Währenddessen wurden wir von Walter Frick, unserem Jodellehrer, empfangen, welcher uns in die nebenan liegende Kirche brachte. Hier folgten zuerst einige Instruktionen und ein kleines Ständchen von Walter Frick persönlich. Obschon wir erst etwas unsicher waren, was das Jodeln betraf, legte sich die Unsicherheit schnell. Als erstes folgten Aufwärmübungen, damit alle ihr volles Stimmpotenzial ausschöpfen konnten. Schlussendlich wurde auf dem Dorfplatz von Urnäsch ein "Zäuerli" für Zuhörer angestimmt, welches mit Begeisterung aufgenommen wurde. Nach diesem erfolgreichen Jodel-Gesang durfte anschliessend noch das Appenzeller Brauchtumsmuseum besichtigt werden. Hierbei wurden mittels einer kleinen Führung die Bräuche des Appenzells vor Augen geführt. Neben stolzen Gewändern, die durch Handarbeit angefertigt wurden, fanden sich zusätzlich handgefertigte Masken und Naturgewänder, welche ausgestellt wurden. Nach dieser spannenden und eindrücklichen Museumsführung stiegen wir hungrig in den Kleinbus, welcher alle wieder heil ins Kemmental gebracht hat, um dort den Abend im Restaurant Sonnenhof bei feinem Essen und in guter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Leana Neuweiler, Levin Gähler




Vampirgerüchte mit glanzvoller Premiere
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