Nach Erneuerungsbau wurde die Bürglen Moschee eröffnet
Die Schweizerische Islamische Gemeinschaft (kurz SIG) Bürglen hat vor kurzem zur Wieder-Eröffnungsfeier eingeladen, um die Transformation der Moschee nach dem Erneuerungsbau zu zelebrieren.
Die Schweizerische Islamische Gemeinschaft (kurz SIG) Bürglen hat vor kurzem zur Wieder-Eröffnungsfeier eingeladen, um die Transformation der Moschee nach dem Erneuerungsbau zu zelebrieren.
Bürglen Wenn die Bilder der Moschee von «Vorher und Nachher» betrachtet werden, ist es kaum zu fassen, wie sich die Moschee während des Erneuerungsbaus verändert hat. Wenn aber auf die unzählig geleisteten Stunden der freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Grosszügigkeit der Spendenden und den Fleiss der Handwerker geschaut wird, wird wieder bewusst, welch grosser Einsatz geleistet wurde. Dies ist Anlass zur Freude und Dankbarkeit, welche am 20. Januar mit allen Beteiligten zelebriert wurde.
Etwa 120 Menschen fanden sich ein, um die Räumlichkeiten zu besichtigen und den Reden zu lauschen. Bayram Dagli, der Präsident der Moschee, berichtete über die Zusammenarbeit mit den Bauarbeitern, Nicole Kläger, Gemeinderätin von Bürglen, überbrachte die Glückwünsche des Gemeinderates. Matthias Loretan vom interreligiösen Arbeitskreis Thurgau berichtete über die interreligiöse Zusammenarbeit. Weitere Gastredner waren Abdullah Kasapoglu, Präsident von der Schweizerischen Islamischen Gemeinschaft (SIG), Yakup Gürgün, Präsident des Dachverbandes islamischer Gemeinden der Ostschweiz und des Fürstentums Lichtenstein (DIGO) und Önder Günes, Präsident der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS). Nach dem gemeinsamen Mittagsgebet fanden sich die Gäste bei einem internationalen Apéro zusammen, welcher die Multikulturalität der Moschee Mitglieder widerspiegelt.
Die Schweizerische Islamische Gemeinschaft Bürglen stellt in erster Linie einen Gebetsraum (Moschee) für Muslime zur Verfügung, engagiert sich aber auch im Bereich der Bildung, der Jugendarbeit, der Integration und Soziales. Es werden Vorträge organisiert, Unterrichte für Kinder und Jugendliche angeboten, ein Sprachcafé zum Erwerb der deutschen Sprache geführt, Führungen gemacht, gesellige Anlässe zu den muslimischen Feierlichkeiten veranstaltet, Spendenprojekte lanciert.
Seit dem Jahr 2000 ist die SIG Moschee stolze Eigentümerin der Liegenschaft an der Weinfelderstrasse 30 in Bürglen. Es bestand von Anfang an das Anliegen, das Gebäude zu sanieren, um es den Bedürfnissen der Gemeinschaft anzupassen und auch das Dorfbild zu verschönern. In den letzten zwei Jahren konnten mit dem Erneuerungsbau bedeutende Fortschritte gemacht werden. Nun soll das Kerngeschäft wieder vermehrt in den Vordergrund rücken, wofür diese Eröffnungsfeier ein gelungener festlicher Auftakt bildete. ⋌⋌red
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