Neue Präsidentin bei der Kita Biberburg
Céline Wenk Bürgi übernimmt Amt von Ruth Würth
An der Hauptversammlung des Vereins Kinderbetreuung Biberburg übernahm Céline Wenk Bürgi das Präsidium.
Gründungspräsidentin Ruth Würth übergibt das Kita-Präsidium an Céline Wenk Bürgi. Werner Lenzin
An der Hauptversammlung des Vereins Kinderbetreuung Biberburg übernahm Céline Wenk Bürgi das Präsidium.
Märstetten Vor etlichen Jahren bestand in der Politischen Gemeinde Märstetten der Wunsch nach einer Kindertagesstätte. Einigen initiativen Müttern und der nun zurücktretenden Vereinspräsidentin Ruth Würth ist es zu verdanken, dass das Ganze ins Rollen kam. Im Mai 2014 wurde der Verein gegründet und sie als erste Präsidentin gewählt. In der Folge startete nach den Sommerferien der Mittagstisch und am 1. Oktober die Kinderbetreuung in den Räumen des ehemaligen Kindergartens, inmitten der Schulanlage Regelwiesen. «Trotz einer positiven Bedarfsabklärung starteten wir mit lediglich vier Kindern in eine ungewisse Zukunft», erinnert sich die scheidende Präsidentin. Sie übergab anlässlich der Hauptversammlung Ende Juni nach achtjähriger Tätigkeit das Präsidium ihrer Nachfolgerin Céline Wenk Bürgi.
Ein Jahr nach der Gründung erfolgte die vom Bund zugesprochene Anschubfinanzierung und die Schulgemeinde bewilligte einen Kredit für den Ausbau der Räumlichkeiten und bot günstige Mietbedingungen an. Um die Elternbeiträge anzupassen, kam es zu einer Leistungsvereinbarung mit der Politischen Gemeinde Märstetten. Und weshalb stiegen die Kinderzahlen in einem solchen Ausmass? «Anfänglich warteten die Eltern ab, mit der Zeit sprach sich die qualitative Betreuung herum und es gelang uns, das Vertrauen Eltern zu gewinnen», sagt Ruth Würth. Sie und ihre Nachfolgerin stehen heute vor der Situation, dass es mit 82 zu betreuenden Kindern an Platz fehlt und auch eine Vollzeitstelle dringend besetzt werden sollte. Momentan betreuen fünf Vollzeit- und Teilzeitangestellte, drei Lernende und ein Praktikant die Kinder, welche zwischen einem halben und fünf Tagen in der Kindertagesstätte verbringen. Mit Blick auf die schwierigen Platzverhältnisse bestünde eine Variante und eine Idee für die Kindertagesstätte neue Räumlichkeiten zu suchen und den Mittagstisch in die bisherigen Kita-Räume zu verlegen. Momentan besteht gemäss Würth an gewissen Tagen eine Wartelist und sie ist davon überzeug: «Die Kindertagesstätte leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der Kinder für den Eintritt in den Kindergarten und in die Schule».
Die neue Präsidentin Céline Wenk Bürgi arbeitet in einem Lengwiler Betrieb als Einkäuferin und ist seit fünf Jahren Vorstandsmitglied des Vereins Kinderbetreuung Biberburg. Ihre beiden Kinder besuchen die Institution und sie hat sich als Vizepräsidentin bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. «Mein Ziel ist es, mit dem engagierten Vorstand zusammen für die Zufriedenheit des Kita-Teams zu sorgen, die Qualität der Betreuung sicherzustellen und für eine gute Kommunikation mit den Eltern zu gewährleisten», erklärt sie nach der Wahl. Als grosse Herausforderung betrachtet sie die Raumbeschaffung und das Besetzen der Vollzeitstelle. Sie setzt sich zum Ziel, dass jeder interessierten Familie ein finanzierbarer Betreuungsplatz angeboten werden kann und ihr Hauptwunsch ist eine gut funktionierende Tagesstätte, in der den Kindern wichtige Werte vermittelt werden. «Die Kinder sollen die Welt mit all ihrer Facetten erleben und auch lernen, dass man sorgsam damit umgehen sollte», sagt die neue Präsidentin.
Von Werner Lenzin
Lade Fotos..