Der Seerhein in Konstanz. Herman Bentele
21.07.2022 07:00
Rhein als Bade-Erlebnis
Seerhein als beliebter Badeort
Das Architekturforum KonstanzKreuzlingen und das Kulturamt Konstanz laden ein zur Jahresausstellung des Architekturforums. «Eintauchen.Auftauchen» thematisiert die zunehmende Nutzung des Seerheins hat heute Abend Vernissage.
Konstanz Die Ausstellung «Eintauchen.Auftauchen - Schwimmen in der Stadt» thematisiert die zunehmende Nutzung des Seerheins durch Badende und zeigt anhand von Beispielen aus der Schweiz und auch über Ideen von Studierenden der Hochschule Konstanz die Möglichkeiten dieses besonderen Badeerlebnisses. Die Vernissage findet statt am Donnerstag, 21. Juli, 19 Uhr, im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrum am Münster in Konstanz.
Der Fluss rückt in die Mitte
Entlang des Rheinufers in Konstanz ist in den letzten Jahren sehr viel gebaut worden; der Fluss ist in die Mitte der Stadt «gerückt». Es hat sich dort eine lebendige Stadtkultur entwickelt, die aus vielfältigen Freizeitaktivitäten besteht und besonders über die Sommermonate hinweg auch den kurzen Abschnitt des Seerheins zu einem öffentlichen Raum verändert. Die Menschen gehen ins Wasser, allein und in Gruppen, mit Schlauchbooten, mit Brettern, mit Schwimmringen oder einfach nur so. Und sie entdecken eine Besonderheit: Das Schwimmen im Fluss, mitten in der Stadt. Sie steigen irgendwo ein und werden von der Strömung fortgetragen. Sie erleben im Vorbeitreiben das Ufer links und rechts bis sie an den Ort kommen, wo sie das Wasser wieder verlassen, um den Rückweg am Ufer entlang anzutreten.
Schweizer Tradition
Sie greifen damit eine Schweizer Tradition auf, wo das Flussbaden schon lange etabliert und institutionalisiert ist, und sie folgen dem Trend des «Urban Swimming», das in Orten weltweit als neue Freizeitaktivität entdeckt wird. Zusammen mit einem Beitrag aus «Swim City» des S AM Schweizerisches Architekturmuseum, Projekten der Künstler Markus Brenner und Ute Kledt, sowie den Architekturvisionen der Studierenden aus Konstanz ist ein anregendes Programm entstanden, das die Besucherinnen und Besucher eintauchen lässt ins Erlebnis Wasser. Die Ausstellung dauert bis 25. September.
red