Archivbild: Am Wochenende folgte ein Sieg gegen Reinach auf die Niederlage gegen Lugano. zVg
30.11.2021 13:14
Sieg folgt auf Niederlage
Chancenlos gegen Lugano, Erfolg gegen Reinach
Am Wochenende stand für die Thurgau Indien Ladies eine weitere Doppelrunde auf dem Spielplan. Am Samstag mussten die Thurgauerinnen in Lugano antreten, am Sonntag waren sie in Reinach zu Gast.
Eishockey Nach einer Woche Pause, aufgrund von Coronafällen im Team, starteten die Thurgauerinnen am Samstag wieder in die Meisterschaft. Mit einem sehr knappen Kader von neun Feldspielerinnen, und Andrea Kröni als Einspringer für Matthias Rehmann und Anja Stiefel an der Bande, nahmen die Ostschweizerinnen die Partie in Angriff. Bereits in der sechsten Minute gingen die Indien Ladies in Führung, dank dem Penatly-Treffer von Lutz. Doch kurz darauf lancierte Lugano’s Morin den Anschlusstreffer. Das erste Drittel war ein ständiges hin und her, wobei beide Teams zu ihren Chancen kamen. Nach den ersten 20 Minuten führte Lugano 4:1
Auch nach der Pause hatten die Thurgauerinnen nichts von ihrem Kampfgeist abgegeben. Jedoch konnten sich die Tessinerinnen häufiger in der offensiven Zone aufstellen, und kamen so zu vielen Chancen. Trotzdem war es das stärkste Drittel, denn nach dem zweiten Abschnitt stand es 5:1 für die Luganesi.
Im letzten Drittel hatten dann die Ostschweizerinnen zu wenig Puste, um die Gegnerinnen weiterhin unter Druck zu setzen. Somit weisten sie in der defensiven Zone viele Löcher auf. Diese hat Lugano klasse ausgenutzt. Die einzige Strafe der Thurgauerinnen passierte in der 59. Minute und verhalf Lugano zum sechsten Treffer im dritten Drittel. Am Kampfgeist fehlte es nicht, jedoch war der Herausforderer schlicht und einfach noch einen Zacken zu viel, für solch ein knappes Kader.
Schon am Sonntag ging es auswärts weiter gegen Reinach. Auch an dieses Spiel reisten die Indien Ladies mit einem knappen Kader an, da fünf Spielerinnen aufgrund von Corona und Verletzungen zu Hause bleiben mussten. Nach nicht einmal zwei Minuten jubelten bereits die Thurgauerinnen. Lutz, die einst selbst im Dress der Reinacherinnen spielte, erzielte die Führung für die Ostschweizerinnen. Im ersten Drittel war es ein ständiges hin und her, wobei aber die Präsenz der Thurgauerinnen deutlich klarer zu sehen war. Im ersten Abschnitt musste nur Reinach einmal auf die Strafbank, das Spiel war also sehr flüssig.
Das zweite Drittel startete gleich mit einer doppelten Überzahlsituation für die Ostschweizerinnen. Das Powerplay konnte aber nicht genutzt werden, um die Führung zu vergrössern. In der Hälfte des Spiels waren beide Teams immer noch sehr aktiv auch Reinach konnte Chancen erspielen. Von beiden Seiten zu wenig genutzt, denn das zweite Drittel endete torlos.
In das dritte Drittel starteten die Thurgauerinnen nochmals sehr aktiv und mit viel Kampf. Erlösung für die geld-schwarzen: Rumanova in der 46. Minute mit dem 0:2. Von da an stand die Geduld und die defensive Arbeit an erster Stelle. Doch das Spiel der Ostschweizerinnen war nicht fehlerfrei, deshalb gelang Reinach den Anschlusstreffer zum 1:2 in der 57. Minute. Wenig darauf nahm Reinach die Torhüterin heraus. Es folgte eine Druckphase im Thurgauer Drittel, jedoch ohne Erfolg der Aargauerinnen. In der 60. Minute dann Studentova mit der Erlösung, dem 1:3 auf das leere Tor. Eine Partie, die viel Kraft und Kampf forderte, konnten die Thurgauerinnen für sich gewinnen, und reisten mit drei sehr wichtigen Punkten wieder nach Hause. Diese Woche stehen das Cup Achtel- und Viertelfinal an. In der Woche darauf folgen zwei Heimspiele gegen Neuchâtel, wo es um das Playoff-Ticket gespielt wird.
red