27.05.2022 08:00
Spatenstich zum neuen Gesundheitszentrum ist erfolgt
Ärzte im Zentrum freuen sich über Neubau - Einzug voraussichtlich im Juni 2024
Am vergangenen Freitag erfolgte in Weinfelden der Spatenstich für das neue Gesundheitszentrum. Hinter der Liegenschaft der Thurgauer Tagblatt AG entsteht bis Juni 2024 ein
Weinfelden Es war ein spezieller Moment und «der erste Meilenstein für das Projekt», erklärte Urban Ruckstuhl, Geschäftsleiter der Thurgauer Tagblatt AG. Bereits 85 bis 90 Prozent der Liegenschaft an der Schützenstrasse 15 seien vermietet. Für die eigenen Räumlichkeiten werden lediglich 10 bis 15 Prozent verwendet. «Nach der Änderung im Baureglement der Stadt Weinfelden vom 1. September 2019 war es uns möglich, den nächsten Schritt zu gehen », so Ruckstuhl. Hinter dem Gebäude wurde bisher widerwillig eine Art Schrebergarten betrieben, nun ist es damit vorbei. Im Sommer vergangenen Jahres sei das Baugesuch eingereicht worden. Nach zahlreichen Gesprächen mit den Nachbarn und anliegenden Grundstücksbesitzern, wurde bereits im November die Baubewilligung erteilt. Es ist ein Bedarf, der mit dem Neubau gedeckt wird. Bisher an der Rathausstrasse eingemietet, werden die «Ärzte im Zentrum» Hauptmieter des Neubaus. Nachhaltigkeit sei ihnen wichtig, deshalb werde das Gesundheitszentrum im Minergie-P-Standard errichtet, erklärte Bauherr Urban Ruckstuhl.
Für die Ärzte im Zentrum sei der Neubau eine Möglichkeit, sich zu modernisieren und neu auszurichten. «Unsere aktuellen Räume sind sehr knapp, deshalb freuen wir uns, wenn wir im Juni 2024 umziehen und uns erweitern können», so Arzt Tobias Kaspar. Ins Erdgeschoss werden die Hausärzte ziehen, in den 1. Stock die Kinderärzte und in den 2. Stock die Spezialisten. «Das dritte Stockwerk ist bisher noch frei», betonte Urban Ruckstuhl.
Das neue Baureglement vom 1. September 2019 habe diesen Neubau überhaupt erst ermöglicht. «Mit dem Bau decken wir alle Themen der heutigen, erforderlichen Bauweise ab», erklärte Stadtpräsident Max Vögeli. In der kantonalen Raumplanung soll höher und dichter aneinander gebaut werden. Diese Kriterien würden alle erfüllt. Ein Vorteil sei auch die Nähe zum Weinfelder Bahnhof und: «Mit diesem Neubau können Aufträge an Firmen aus Weinfelden und der Region vergeben werden», freute sich Vögeli.
Zum Abschluss bedankte sich Urban Ruckstuhl bei Architekt Martin Beck, für die gute Planung. «Es ist nicht einfach, auf die Wünsche von gleich zwei Bauherren einzugehen.»
Von Nico Wrzeszcz