06.07.2023 00:00
Standort für temporären Schulraum festgelegt
Die Schulbehörde informiert
Der temporäre Schulraum in Alterswilen soll im Nordosten des Schulgeländes zu Gunsten der Sekundarschule erstellt werden. Dies hat die Schulbehörde der VSG Kemmental entschieden. Im Herbst gelangt ein entsprechender Kredit zur Abstimmung.
Die Schulbehörde der Volksschulgemeinde (VSG) Kemmental befasst sich zurzeit intensiv mit der Planung von temporärem Schulraum. Sie hat diesbezüglich ihre Strategie festgelegt:
Die VSG baut ein Provisorium für die Sekundarschule mit einer Nutzungsdauer von mindestens zehn Jahren.
Die Primarschule zieht 2024 in das Sekundarschulhaus 90 um, womit der Primarschulbetrieb unter einem Dach stattfinden kann.
Die Entwicklung der Schülerzahlen wird laufend verfolgt. Eine neue Schulraumplanung wird in ein paar Jahren wieder angegangen.
Die «Verschnaufpause» wird genutzt, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Schule wieder zu stärken.
Für die Randzeitenbetreuung wird ein Konzept ausgearbeitet.
Langfristig soll in Alterswilen attraktiver Schulraum entstehen, der einem modernen und zeitgemässen Schulverständnis entspricht.
Dass die Sekundarschule ins Provisorium einzieht und nicht die Primarschule, bringt mehrere Vorteile. So können Schwankungen in der Zahl der Schülerinnen und Schüler mit dem Mosaik-System wesentlich einfacher aufgefangen werden. Ausserdem sind die räumlichen Anforderungen für die Sekundarschule deutlich kleiner als für die Primarschule, was sich positiv auf die Erstellungskosten auswirkt. Durch die lange Nutzungsdauer bietet sich eine Konstruktion aus Holz an.
Ursprünglich war geplant, die temporären Bauten im Nordwesten im Bereich des Spielplatzes oder in der Mitte des Areals zu erstellen. Mehrere Argumente überzeugten die Behörde, den Schulraum stattdessen im Nordosten zu platzieren.
Die Behörde fasste ihren Beschluss insbesondere unter Einbezug der Rückmeldungen aus der Umfrage sowie aus der Informationsveranstaltung von Anfang Juni. Mehrere Personen hatten sich dafür ausgesprochen, den Spielplatz zu erhalten. Der neue Schulraum soll einen regulären Schulbetrieb gewährleisten und über eine längere Zeitspanne hinweg allfällige Erweiterungen ermöglichen. Diese Anliegen sprechen ebenso für den Standort Nordost wie eine mögliche spätere Umnutzung der Gebäude, beispielsweise als Crea-Haus, Kindergarten oder zur Randzeitenbetreuung. Mit der zusätzlichen nördlichen Baulandreserve besteht künftig genügend Flexibilität für einen Ersatzbau oder Neubau. Das Gelände im Nordosten des Schulareals braucht zu diesem Zweck nicht freigehalten zu werden. Zurzeit berechnet ein Ingenieurbüro die Baukosten. Voraussichtlich am Samstag,28. Oktober 2023 wird die Schulbehörde im Rahmen einer ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung einen entsprechenden Kreditantrag stellen. Kernauftrag der Schulbehörde ist es, einen optimalen Schulbetrieb sicherzustellen. Mit ihren Entscheiden hat die Behörde nun die nötigen Weichen gestellt, um das starke Wachstum der Schülerzahlen in den nächsten Jahren auffangen zu können.
Behörde Volksschulgemeinde Kemmental