28.11.2022 10:03
Viele Auszeichnungen trotz schwierigem Rebjahr 2021
An der Weinprämierungsfeier 2022 ehrte der Branchenverband Thurgau Weine jene Mitglieder, welche für ihre Weine an nationalen und internationalen Wettbewerben eine Auszeichnung erhalten haben. Trotz des schwierigen Rebjahres 2021 erreichten die Thurgauer Weine eine hervorragende Qualität. So das auch in diesem Jahr wieder 29 Weine auf der prämierten Liste standen.
Thurgau «Das Terroir wird nicht nur von klimatischen, bodenkundlichen und landwirtschaftlichen Einflüssen bestimmt, sondern auch durch die Menschen mit ihrem Know-how und ihren Traditionen. Die Gesamtheit, dieser natürlichen und menschlichen Einflüssen verleiht dem Produkt Charakter, Qualität und Besonderheit. So definiert AOP-IGP Schweiz den Begriff «Terroir» und wo zeigt sich dies nicht besser als im Wein», sagt Jakob Stark, Präsident der Branche Thurgau Weine (BTW) anlässlich der Prämierungsfeier der Thurgauer Weine. Nach dem herausfordernden Rebjahr 2021 war man gespannt auf die Qualität der Weine und hier zeigte sich, dass die Thurgauer Winzerinnen und Winzer ihr Metier beherrschen. So kamen an den nationalen und internationalen Wettbewerben insgesamt 29 Auszeichnungen zusammen, verteilt auf alle Weinregionen im Thurgau.
Das Rebjahr 2022 – ein Jahr zum träumen
Die prämierten Weine zeigten es, die Thurgauer Winzerinnen und Winzer können auch mit herausfordernden Jahren umgehen und eine gute Weinqualität erreichen. «Ganz anders präsentiert sich das Jahr 2022, welches ein hervorragendes Weinjahr war, mit einem guten Start im Frühling, einem warmen Sommer mit Regen genau zur richtigen Zeit und einem goldigen September,» erklärt Markus Leumann, Rebbaukommissär TG, SH und ZH. Das gelesene Traubengut war vorzüglich und deshalb lässt es sich bereits heute schon träumen von einem hervorragenden Jahrgang, der nun in den Kellern lagert.
Start des Projekts «Thurgauer Staatsweine»
«Es ist schön zu sehen, dass die Qualität der Thurgauer Weine auf einem sehr hohem Niveau ist, denn die Mitglieder des Branchenverband Thurgau Weine sind herzlich eingeladen, ihre Weine in den Wettbewerb um den Thurgauer Staatswein zu schicken», erklärt Stark. Im Frühling 2023 wählt zuerst eine Fachjury aus allen Teilnehmenden drei Rot- und drei Weissweine aus, eine Jury aus Gastronomie, Wirtschaft und Politik degustiert die jeweiligen Finalisten und entscheidet sich dann für je einen Staatswein, der während eines Jahres das Label tragen darf und an Anlässen der Regierung verwendet wird. «Es freut mich sehr, dass der Kanton Thurgau den Terroir-Gedanken aufnimmt und mit diesem Projekt umsetzt,» sagt Stark.
Folgende Produzenten und Mitglieder des BTW haben eine Auszeichnung erhalten:
Füllemann Wein (Berlingen), HAAG Wein (Hüttwilen), Rutishauser DiVino SA (Winterthur), Schlossgut Bachtobel (Weinfelden), Schloss Herdern (Herdern), SCHMIDWEINE (Schlattingen), Türmliwy (Buchackern), Weingut Saxer AG (Nussbaumen), Weingut Wolfer (Weinfelden), WeinKeller.sh (Schaffhausen)
red