Josefz Albek verstärkt den HSC Kreuzlingen.
19.03.2025 08:03
WM-Teilnehmer für den Rückraum
Den Verantwortlichen des HSC Kreuzlingen ist ein Transfercoup geglückt. Mit dem 25-jährigen József Albek stösst ein WM-Teilnehmer zu den Thurgauern. Der 1,96 Meter grosse und 95 Kilogramm schwere Rückraumspieler bestritt im Januar sechs WM-Spiele für Österreich und überzeugt in dieser Saison bei der HSG Holding Graz in der Meisterliga mit starken Leistungen.
Handball Der Rückraumspieler trug in den letzten acht Jahren ausschliesslich das Trikot der HSG Holding Graz in der HLA-Meisterliga und avancierte dabei zum Publikumsliebling. József Albek kommt aus einer handballverrückten Familie, spielt doch auch seine Schwester Anna auf professioneller Stufe in Ungarn. Für die österreichische Nationalmannschaft debütierte der Rechtshänder am 6. November 2024 in Bregenz gegen die Türkei. Dazu kam er an der A-WM im Januar dieses Jahres zu sechs Einsätzen. «József Albek hat uns mit seinen Leistungen im Angriff wie auch in der Abwehr überzeugt. Er wird sowohl die Qualität als auch die Breite in unserem Kader verbessern», so HSCK-Sportchef Paul Kaletsch. «Dazu besitzt József einen ausgezeichneten Charakter und den starken Willen, sich als Handballer weiterzuentwickeln», weiss Cheftrainer Ralf Bader. Lukas Saueressig wird nach seiner Rückenoperation voraussichtlich erst im Juni ins Training zurückkehren und David Sòos steht dem Trainer nach seinem Kreuzbandriss Ende Januar wohl bis mindestens Dezember nicht zur Verfügung.
József Albek freut sich auf sein erstes Auslandsengagement und zeigt sich überzeugt, dass der HSC Kreuzlingen die richtige Wahl hierfür ist. «Ich konnte mich an der WM in Kroatien mit Eric Damböck und Goalietrainer Nikola Marinovic austauschen und habe von ihnen nur positive Rückmeldungen erhalten», so der 25-jährige. Auch die Gespräche mit den Kreuzlinger Verantwortlichen seien von Beginn weg positiv verlaufen. «Ich bin überzeugt, dass der HSC Kreuzlingen für mich der beste nächster Schritt in meiner Handballerkarriere ist, zumal ich die Schweizer Liga professioneller und stärker einschätze als die österreichische Meisterliga.»
⋌red