Die Zukunft der GEWA auf dem Bärenplatz ist weiterhin offen. Archiv
09.11.2021 10:51
Zukunft der GEWA offen
Durchführung in diesem Jahr ausgefallen
Wie geht es mit der Gewerbeausstellung Kreuzlingen weiter? Diese Frage muss sich der Gewerbevorstand stellen, nachdem der Verein für Messe- und Veranstaltungs-Organisation das Mandat für die Durchführung der nächsten GEWA gekündigt hatte.
Kreuzlingen Vor rund einem Jahr entschied das OK der Gewerbeausstellung Kreuzlingen, die GEWA 2021 aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen unsicheren Zukunftsaussichten abzusagen. Die Absage war Thomas Gut damals schwergefallen und der Entscheid wurde in Rücksprache mit dem Vorstand von Gewerbe Kreuzlingen bis zuletzt hinausgezögert.
Die GEWA geht auf die Initiative einiger engagierter Gewerbetreibender und Detaillisten zurück, welche die Messe anfangs der 1970er-Jahre aus der Taufe hoben und erstmals durchführten. Lange Zeit war die GEWA alle zwei Jahre ein fester Bestandteil des gewerblichen Lebens in der Region Kreuzlingen und ein Anziehungspunkt für die lokale Bevölkerung.
Nach dem Rücktritt der langjährigen Geschäftsführerin der GEWA, Renate Giger, wurde Ende 2015 die Durchführung der GEWA an den Verein für Messe- und Veranstaltungs-Organisation von Thomas Gut übertragen. In den Jahren 2017 und 2019 fand die Gewerbeausstellung nach neuem Konzept und erstmals seit 1999 wieder auf dem Bärenplatz statt. Diese GEWA war auch nicht mehr grenzüberschreitend. Die Ausgabe 2019 sollte die letzte Messe bleiben.
In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger, die für das rentable Betreiben der Messe nötigen Aussteller zu akquirieren. Nach der Absage der GEWA 2021 entschied sich nun das OK um Thomas Gut, den Vertrag mit Gewerbe Kreuzlingen auf den 30. September 2021 zu kündigen. Der Gewerbevorstand mit Präsident Andreas Haueter nahm die Kündigung mit Bedauern, aber mit einem gewissen Verständnis zur Kenntnis. Da die Statuten des Gewerbeverbandes die Durchführung einer lokalen Gewerbemesse vorsehen, wird sich der Vor-stand jetzt Gedanken machen müssen, wie es mit der GEWA weitergehen soll.
red