Eine Verlagerung der Fertigung von Steckborn nach Thailand soll 40 Stellen treffen. zVg
09.02.2026 11:37
Bernina vor Schliessung
Wie bereits am 15. Januar berichtet, prüfte die Nähmaschinenherstellerin Bernina eine Verlagerung ihrer Produktion nach Thailand. Laut dem Unternehmen wären 40 Stellen von insgesamt 334 betroffen. Laut aktuellen Aussagen des Bernina-Geschäftsführer in der «SonntagsZeitung» folgen der Prüfung Taten und das letzte Werk in der Schweiz soll geschlossen werden.
Steckborn Das Unternehmen startete am 11. Januar ein Konsultationsverfahren. Dieses läuft zwar noch bis zum 18. Februar, doch Aussagen des Geschäftsführers zeigen: Für einen Fortbestand der Produktion besteht keine Hoffnung mehr. Er sei nicht glücklich, diesen Entscheid vertreten zu müssen, sagt Bernina-Geschäftsführer Kai Hillebrandt zur Zeitung. «Doch das ist mein Job. Genauso ist es mein Job, die Zukunft der Firma zu sichern.» Bernina geht davon aus, dass bis zu 40 Angestellte von der Verlagerung betroffen sind. Er tue alles, um den Schaden für die Kolleginnen und Kollegen möglichst gering zu halten, so der Chef. Neben einem Sozialplan soll es weitere Sonderlösungen geben.
Offenbar machen dem Traditionsunternehmen die US-Zölle und der starke Franken grosse Mühe. Bereits 2025 sei Bernina unter starken wirtschaftlichen Druck geraten.
rab