Budgetversammlung der evang. Kirchgemeinde
Am 27. November hat die diesjährige Budgetversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben stattgefunden.
Evangelische Kirchgemeinde Tägerwilen
Am 27. November hat die diesjährige Budgetversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben stattgefunden.
Nach der Begrüssung durch Präsidentin Andrea Freund, erläuterte Kirchenpflegerin Nadine Beneduce das Budget 2025, welches einen Verlust in Höhe von 18’910 Franken ausweist. Ausserdem wies Nadine Beneduce darauf hin, dass die Steuereinnahmen im Jahr 2025 schwierig zu prognostizieren sind, da sich die kantonale Steuerverwaltung mit ihrer Arbeit im Rückstand befindet. Es wurde entschieden, die gleichen steuerlichen Erträge wie im Jahr 2024 zu verwenden.
Im Jahr 2025 tragen die gestiegenen Betriebskosten des Kirchgemeindehauses sowie die daraus resultierende zehnprozentige Pensumserhöhung der Mesmerstelle zur Steigerung der Kosten bei. Im Zusammenhang mit dem Kirchgemeindehaus wurde zudem eine neue Stelle geschaffen, die sich um den technischen Support des Kirchgemeindehauses kümmern soll und 10-Stellenprozente umfasst. Die bestehende Mesmerstelle von Susanne Oberhänsli wird um 10% angehoben auf gesamt 80 Stellenprozente. Ausserdem wird die Mesmerstellvertretung neu mit einer 14%-Anstellung geregelt. Sowohl das Budget als auch der vorgeschlagene Steuerfuss von 24% wurden grossmehrheitlich genehmigt. Im Investitionsplan sind finanzielle Mittel für eine Sanierung des Kirchturms und eine Aussensanierung der Kirche Tägerwilen enthalten. Die Kirchenvorsteherschaft stellte an der Versammlung den Antrag, die Läuteordnung der Kirche Tägerwilen, an die neue Läuteordnung der Kirche Gottlieben anzupassen. Nach einer regen Diskussion wurde der Antrag der Kirchenvorsteherschaft mit 27 Stimmen abgelehnt. Der Präsident der Baukommission, Markus Thalmann, informierte über das Kirchgemeindehaus und zeigt sich erfreut über die Reservierungen der Räumlichkeiten. Ausserdem orientierte er die anwesenden Stimmbürger über die Schlussrechnung, die Mehrkosten von insgesamt 385'000 Franken ausweist. Am Ende der Versammlung stellte sich die neue Sozialdiakonin, Verena Bösch, vor. Sie ist seit 1. Oktober mit Elsbeth Müller für die Jugendarbeit zuständig.
Im Auftrag der Kirchenvorsteherschaft, Dominik Murer
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