Daniel Isler mit Silber und dreimal Bronze ausgezeichnet
Beim Grabmalwettbewerb des Landesinnungsverbands Baden-Württemberg räumt der in Weinfelden aufgewachsene Bildhauer gleich vier Preise ab.
Daniel Isler mit seinen Auszeichnungen vor dem Atelier in Münchwilen. Es ist bereits seine siebzehnte Auszeichnung beim Wettbewerb in Deutschland. Bild: zVg
Beim Grabmalwettbewerb des Landesinnungsverbands Baden-Württemberg räumt der in Weinfelden aufgewachsene Bildhauer gleich vier Preise ab.
Region Der Steinbildhauer Daniel Isler ist beim Gestaltungswettbewerb «Grabzeichen 2024» des Landesinnungsverbands des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Baden-Württemberg für alle vier eingereichten Werke ausgezeichnet worden. Der ehemalige Weinfelder erhielt einmal Silber und dreimal Bronze. Bewertet wurden Form, Bearbeitung, Schrift, Symbol und der Gesamteindruck.
Die prämierten Grabzeichen stehen auf dem Friedhof Egg in Zürich, dem Friedhof Bronschhofen, dem katholischen Friedhof Sirnach und dem katholischen Friedhof in Lommis. «Ich bin zufrieden. Es bestätigt unser Schaffen», sagt Isler. Er hat bereits sechsmal an diesem Wettbewerb teilgenommen. Da er in der Jury des gleichartigen Schweizer Wettbewerbs sitzt, kann er dort nicht selbst Werke einreichen. «Der Wettbewerb in Deutschland ist eine gute Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Man begegnet sich auf Augenhöhe.» Für Daniel Isler ist das Grabzeichen mehr als ein Objekt: «Gutes Handwerk, Gestaltung und Einfühlungsvermögen. Das ist es, was zählt. Es soll ein Zeichen sein und kein Produkt von der Stange.»
Grabmale hätten Bestand über den Tod hinaus: «Jede Hinterbliebene, jeder Hinterbliebene will, dass die verstorbene Person eine gute Arbeit bekommt und das auch verdient. Die Gesellschaft will wieder Persönliches, Qualität.» Der Trend geht zurück zum Grabmal. «Die Auftragslage ist gut. Die Menschen wollen etwas, das bleibt.» Isler ist seit über 30 Jahren selbständig in Münchwilen und seit Jahrzehnten im Beruf. «Auch nächstes Jahr mache ich wieder mit», sagt er.
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