Franziska Füchsl ist am 23. Oktober im Bodmanhaus zu Gast. zVg
17.10.2025 05:00
Der Fluss als Ort des Denkens
Die Grenzlandprosa von Franziska Füchsl setzt entlang des Flusses Grosse Mühl eine faszinierende Naturlandschaft in Szene, verschweigt aber auch nicht deren kulturelle Prägungen - und Verheerungen. Am Donnerstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, ist sie im Literaturhaus Thurgau zu Gast.
Gottlieben Die Grenzlandprosa von Franziska Füchsl setzt entlang des Flusses Grosse Mühl eine faszinierende Naturlandschaft in Szene, verschweigt aber auch nicht deren kulturelle Prägungen - und Verheerungen. Am Donnerstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, ist sie im Literaturhaus Thurgau zu Gast. Das Mühlviertel in Oberösterreich, die Herkunftsregion der Autorin, wird in diesem Erzählen Gegenstand einer Heimatkunde, welche die geologische Beschaffenheit des Gneis- und Granithochlands ebenso im Blick hat wie die Dialekte und die Grenzgeschichten der Region. Umgebungen werden in dieser Sprache in hohem Masse konkret, Natur- und Sozialgeschichte verschränken sich in Perspektiven, die zwischen Menschen, Bauernorchideen und Bäumen changieren. Der Fluss wird zum Ort des Denkens und der Reflexion.
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