Ein kaltes Bad – Erlebnisbericht
Am Freitag, dem 17. Januar, erhielten alle Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Alterswilen die Möglichkeit, während der Schulzeit das Eisbaden einmal auszuprobieren.
Am Freitag, dem 17. Januar, erhielten alle Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Alterswilen die Möglichkeit, während der Schulzeit das Eisbaden einmal auszuprobieren.
Diese Challenge verdankten die Jugendlichen dem Schulleiter der Sekundarschule, Chrigel Lutz, welcher bereits davor selbst regelmässig Eisbaden ging. Insgesamt hatten sich ein Drittel der Sek-Schüler und -Schülerinnen bereiterklärt, diese Herausforderung anzunehmen. Das Programm bestand darin, eine siebeneinhalb Kilometer lange Strecke zu Fuss zurückzulegen. Diese endete an einem Steg am Bodensee in Kreuzlingen.
Vor Ort hatte es zwei Umkleidekabinen in denen die Schüler und Schülerinnen sich nach dem kalten Bad umziehen konnten. Alle teilnehmenden Personen hatten bereits Badesachen unter ihren Strassenkleidern an, weswegen sie bereits nach wenigen Minuten bereit waren, ins eiskalte Wasser zu steigen. Jeder einzelne der 29 Schüler und Schülerinnen konnte sich dazu überwinden, ins kalte Wasser zu steigen und dort auch eine kurze Weile einzuhalten. Die Wassertemperatur des Bodensees betrug zu diesem Zeitpunkt unter 5° Celsius.
Das Wichtigste, um bei dieser Kälte durchzuhalten, ist das ruhige Atmen, welches einem bei der Eiseskälte sehr schwerfällt. Nachdem alle das Wasser verlassen hatten, beeilten sie sich, ihre Klamotten wieder anzuziehen, wenngleich dieses Unterfangen mit den klammen Fingern schwieriger war, als es sich anhört. Abmarschbereit und bibbernd versammelten sich die mutigen Eisbader am Anfang des Steges und liefen dieselbe Strecke zurück, die sie bereits zu Beginn hingelaufen waren. Durch die Bewegung waren die Schüler und Schülerinnen in der Lage, wieder etwas Wärme zu verspüren.
Das Eisbaden war ein ganz wundersames und zugleich interessantes Erlebnis: Die grauenhafte Kälte zu spüren und all seine Willenskraft dafür zu verwenden, ein wenig länger im Wasser zu verharren, verlangt einem alles ab. Eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst und die einen lehrt, zu welchen Dingen man mit genügend Willenskraft fähig ist.
von Jaro
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