Faszination Grenzsteine
Am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr, referiert Friedrich Gmür an der Volkshochsuchle Frauenfeld über «Faszination Grenzsteine - Standhafte Zeitzeugen der Geschichte» in der Kantonsbibliothek Frauenfeld.
Friedrich Gmür ist auf den Spuren der Grenzsteine. zVg
Am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr, referiert Friedrich Gmür an der Volkshochsuchle Frauenfeld über «Faszination Grenzsteine - Standhafte Zeitzeugen der Geschichte» in der Kantonsbibliothek Frauenfeld.
Frauenfeld Friedrich Gmür nimmt das Publikum in seinem Vortrag mit auf einen virtuellen Streifzug durch die hoch spannende Herrschafts-Geschichte der frühen Eidgenossenschaft. Dieser führt in teils auch abgelegene Landesteile und heute weitgehend unbekannte Gebiete wie den Schoomat, die «Eiserne Hand», den Bötteberg oder Silberbühl zur Erkundung derer unerwartet vielen wunderschönen historischen Grenzsteine.
Durch erklärende Deutung deren Gravuren und dokumentierten Signatur-Beweisen taucht das Publikum unmerklich ein in die 600-jährige Entstehungsgeschichte unseres weltweit einzigartigen Staatswesens und erhält dadurch Einblick ins individuelle Rechtsverständnis sowie die Sorgen und Nöte dieser Zeitepoche.
Der Frauenfelder Hobby-Historiker Friedrich Gmür beschäftigt sich seit 30 Jahren mit diesen Fragen, fahndet schweizweit nach ihnen, reinigt sie behutsam, analysiert ihre Signaturen mittels historischer Quellen und beweist (hinterfragt gelegentlich auch) damit der Geschichtsschreibung. Nicht selten deckt er dabei Erkenntnisse auf, die selbst einstige politische Obrigkeiten aufhorchen lassen würden: Unscheinbare Grenzsteine entpuppen sich als Nachfahre des Schlachtfeld-Wächters; Nachkomme einer einstigen Adels-Herrschaft oder Standhafte «Quadratur» des Dreiecks. ⋌red
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