Herbstforum mit P. Gavallér-Rothe stösst auf grosses Interesse
Um die 50 Besucherinnen und Besucher fanden letzten Montag den Weg ins ev. Kirchgemeindehaus, um dem diesjährigen Herbstforum - organisiert durch den Vorstand des EFT – beizuwohnen.
EFT
Um die 50 Besucherinnen und Besucher fanden letzten Montag den Weg ins ev. Kirchgemeindehaus, um dem diesjährigen Herbstforum - organisiert durch den Vorstand des EFT – beizuwohnen.
Zuerst berichtete M. Ellenbroek vom Aufschub des Projektes Hertlerhalle, von der Rechnung 2025, die besser ausfallen wird als erwartet, von einem leicht sinkenden Strompreis und von einem Minus von rund 550'000 Franken fürs Budget 2026.
Danach bekam D. Heidegger das Wort. Die VSG gehe von einer roten Null in der Rechnung 2025 aus. Für 2026 werde mit einem Minus von 589'000 Franken gerechnet. Er sei zufrieden, dass alle Stellen mit diplomierten Lehrpersonen besetzt werden konnten und sich die Teams durch viele langjährige Mitarbeitende auszeichneten. Die Bauarbeiten am Schulhaus Hasenweg seien auf Kurs, so dass es im Herbst 2026 in Betrieb genommen werden könne.
Schliesslich kam der Höhepunkt des Abends: das Referat von P. Gavallér-Rothe. Auf sehr lebendige Weise erläuterte sie, welche Denkweisen einen konstruktiven Austausch fördern und welche nicht. Der Satz «Lassen Sie mich gefälligst mal ausreden!», den eine Vorgesetzte ihrer Mitarbeiterin an den Kopf knallt, war die Ausgangslage für die Ausführungen der Referentin. Mit vier Stühlen veranschaulichte sie, wie die Mitarbeiterin auf die gehässige Aufforderung möglicherweise reagiert und welches Verhalten für beide konstruktiv wäre. Das Spektrum reicht von Rückzug aufgrund von Einschüchterung, Selbstzweifel, Depression über Aggression, Impulsivität und Kampfmodus bis zu den wünschenswerten Reaktionen. Diese führen dazu, dass die Mitarbeiterin zuerst mal tief durchatmet, etwas Distanz gewinnt, um die Situation richtig einzuordnen und ihr Gegenüber zu verstehen, und dann für sich selbst einsteht, indem sie «wertschätzend Klartext redet».
Beim Apéro danach diskutierten die Anwesenden angeregt über gelingende Kommunikation.
Für den Vorstand des «Einwohner-Forum»,
Antonia Loser
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