Darstellung einer angeblich mit dem Teufel verbündeten Frau zu Pferd, um 1560. ⋌zVg
02.10.2025 10:43
Frauenfeld
Hexenverfolgung in der (Ost)Schweiz und ihre historische Aufarbeitung
Am 2. Oktober hält Dr. Ursula Helg im Rathaus Frauenfeld den Abendvortrag «Hexen erinnern – Hexenverfolgung in der (Ost)Schweiz und ihre historische Aufarbeitung». Sie zeigt auf, wie das Thema Hexenverfolgung neu ins öffentliche Bewusstsein rückt und warum dessen Aufarbeitung bis heute relevant ist.
Hexenverfolgungen und ihre Erinnerungskultur stehen wieder im Fokus. Während der Begriff «Witchhunt» in den sozialen Medien als politisches Schlagwort kursiert, erin-nert er historisch an eine düstere Epoche der Hexenverfolgungen zwischen Spätmittelalter und Neuzeit. Auch die Ostschweiz war ein Brennpunkt dieser Verfolgungen. Böser Zauber damals und heute: Dr. Ursula Helg, Direktorin des Anna Göldi Museums, beleuchtet im Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau die Hexenjagden und deren Erforschung aus verschiedenen Perspektiven. Sie wirft einen Blick auf die bis heute weltweit anhaltenden Verfolgungen von Unschuldigen und Frauen unter dem falschen Vorwurf des bösen Zaubers. Der Abendvortrag «Hexenverfolgung in der (Ost)Schweiz und ihre historische Aufarbeitung» findet am 2. Oktober, 18-19 Uhr, im Rathaus Frauenfeld statt. Eintritt frei (Kollekte), Anmeldung unter: www.historisches-museum.tg.ch/events.
pd