30.06.2025 16:50
«Ideen können Wellen schlagen»
Gesamtanlage Bad Egelsee eröffnet - Schülerinnen und Schüler im Grosseinsatz für ein gelungenes Fest
Die Eröffnung des Freizeit- und Familienbades Egelsee und das 50 Jahr-Jahr Jubiläum des Schulzentrums waren ein grosses Volksfest. Im Zentrum der Festansprachen war das Gelungen eines generationenübergreifenden Gemeinschaftsprojektes.
Kreuzlingen «Geld, Vertrauen und Weitsicht wurden beim Projekt Egelsee in Bewegung verwandelt», sagte Regierungspräsident Dominik Diezi in seiner Ansprache. Die Zeiten änderten sich und deshalb sei auch das Bad den heutigen Anforderungen angepasst worden. Der Kanton habe sich am Projekt beteiligt, weil er das Hallenbad der Pädagogischen Maturitätsschule aufgegeben habe. «Und wir haben natürlich auch mitfinanziert» und sind damit Teil einer effizienten Zusammenarbeit».
Engagement und Beharrlichkeit hätten sich ausbezahlt, zeigte sich Dominik Diezi überzeugt. Das Ergebnis könne sich sehen lassen und «den Beteiligten gilt der Dank für das grosse Engagement.
Zusammen geht es besser
«Es ist ein Freudentag», so Schulpräsidentin Seraina Perini. Das Schulzentrum Egelsee feiere sein Jubiläum und die Gesamtanlage Bad Egelsee könne eingeweiht werden. Es sei ein Familien- und Sportbad für alle, die zusätzliche Wasserfläche bringe Platz für Schwimmunterricht und die Bevölkerung. «Die Sanierung der Bestandesbauten des Bades sei wunderbar gelungen. «Trauen Sie sich einmal auf den Rutschenturm, es braucht zwar etwas Mut, aber das Erlebnis ist wunderbar». Die Schülerinnen und Schüler hätten die Rutsche bereits einweihen dürfen, «als Dank für ihre Geduld während der Bauphase». Sie danke ihrem Vorgänger René Zweifel und der ehemaligen Stadträtin Dorena Raggenbass für deren Einsatz. «Zusammen können wir es besser», sagte sie zum Gemeinschaftsprojekt, das «zeitweise Nerven gebraucht hat und doch ein bestmögliches Resultat aufweist.
Von einem Projekt mit vielen Höhen und Tiefen sprach auch der zuständige Stadtrat Daniel Moos. Die Eröffnung sei wie das Bestehen eines XXL-Seepferdli-Tests und es gebe auch Vergleiche: Das Schwimmen verglich er mit unzähligen Planungssitzungen, den Baustart mit dem Eintauchen ins kalte Wasser und der Gegenstand auf dem Beckenboden «war das Budget, das wir nie aus den Augen verlieren durften». Viele Herausforderungen hätten Nerven gekostet, etwa die Lieferkette oder der Fachkräftemangel.
«Es war ein Kampf gegen Wellen und Ungewissheiten». Aber der Test sei schliesslich bestanden. Das Bad sei ein Ort für Fitness, für Auszeit, für Erholung und Spass. Das Bad sei aber auch ein Ort für die Zukunft und kommende Generationen. «Das Bad steht nicht nur für Spass und Sport, sondern sei auch ein Leuchtturm modernster Technik».
Nerven lagen manchmal blank
Architekt Andreas Fankhauser sprach davon, dass das «gebaute Projekt ein Resultat von Variantenstudien und vielen Diskussionen ist». Natürlich habe es Tage gegeben, an denen die Nerven blank gelegen seien. Jedenfalls «waren es sehr intensive und lehrreiche Jahre, das Ziel war immer omnipräsent». Der ganz grosse Dank gehöre den Handwerkern, blickte er auf die Bauzeit zurück. «Das Bad ist Beweis dafür, dass Ideen Wellen schlagen können».
Nach 52 Monaten Bauzeit könne die Gesamtanlage endlich in Betrieb genommen werden, sagte Stadtpräsident Thomas Niederberger. Es sei ein Gemeinschaftswerk realisiert worden, welches die Stimmberechtigten der Stadt und der Sekundarschule mit ihrer Zustimmung zum Kredit erst möglich gemacht hätten. «Mein Dank geht an die Verantwortlichen Seraina Perini und Daniel Moos, die die Umsetzung des komplexen Projekts