Ja zum Kulturgenuss ohne Reue
Niemals hätte ich gedacht, dass irgendwann mal ein Zertifikat für den Besuch von Anlässen nötig sein wird. Das Leben lehrte mich in den letzten Monaten etwas anderes. Um mich und meine Mitmenschen zu schützen, braucht es diese Massnahme. Ich freue ich mich nun sogar darüber. Denn mit dem Zertifikat kann es möglich sein, wieder ins Theater, Museum oder Kino zu gehen. Kulturelle Veranstaltungen können stattfinden ohne Zwang zur Maske und ohne grosse Distanz zu anderen Menschen. Das bedeutet Lebensqualität und Freiheit. Und dies ist mir lieber als Verbote von Anlässen oder weitere unsägliche Schutzmassnahmen. Ja zum Covid-Gesetz.
Cornelia Zecchinel, Kantonsrätin FDP, Kreuzlingen
Steuerhölle Schweiz
Es wird immer so getan als ob die Schweiz ein Steuerparadies wäre.Das sind «fake news». Bzw. sie mögen stimmen wenn Unternehmen gemeint sind, denen bei Neuansiedlung ein 10 jähriger Steuererlass gewährt wird oder sonst die welttiefsten Steuern angeboten werden. Für den «unselbständig» Erwerbenden sieht die Sache ganz böse aus, wenn wir Liechtenstein als Vergleich hinzuziehen. 15'000 Franken hat die Familie in Liechtenstein als frei verfügbares Einkommen mehr zur Verfügung, als die Schweizer Familie in der Ostschweiz bei Fr. 100'000 Jahreseinkommen! Jedes Jahr.Das ist viel Geld, sehr viel Geld..Damit könnte man ein Haus bauen. Das weiss man in den kantonalen Finanzdirektionen auch.Schon lange.Ganz genau seit einer liechtensteinischen Studie von 2016.Auf Internet verfügbar. Wenn unsere Steuern sich trotzdem nicht massiv nach unten bewegen, dann ist nicht nur Vieles einfach falsch.Es besteht ein grundsätzliches Problem. Das Problem heisst «Auswirkungen der aus dem Ruder gelaufenen Personenfreizügigkeit». Wo immer man hinschaut, auch lokal, wird gebaut und gebaut und gebaut.Für wen eigentlich? Für die 60'000 Einwanderer, die das Wort der Bundesräte von den 10'000 als Lügen erkennen lassen.Und das kostet.Die ganze Infrastruktur hinkt immer nach.Plötzlich sind Intensivstationen voll.Plötzlich muss man in der Schweiz 5 Monate auf einen Arzttermin warten. Derselbe Bundesrat hat dann noch die Frechheit uns mit CO2 Abgaben zu »beglücken». Was kann man dagegen tun? Vorderhand Keine Budgets mehr akzeptieren.
Hans Georg Lips, Kreuzlingen
Änderung des Covid-Gesetzes und der Pflegeinitiative
Die Schweizer Bürger versklaven sich selbst, wenn sie diese Gesetzesänderung in dieser Form annehmen. Glauben sie mir, es geht schon lange nicht mehr um diese Krankheit. Die Regierung hat durch unsere letzten Abstimmungen um die Epidemien Stärke bekommen und wollen diese Machtsituation um jeden Preis ausbauen. Beachten sie einmal die Fragestellung auf dem Abstimmungszettel, es ist die Sprache der Angst. Im Sog der Weltregierungen, inkl. der WHO ect. verfolgen sie andere Pläne. Sie werden in Zukunft die Möglichkeit besitzen, die Gesellschaft mit zusätzlichen Massnahmen unter Druck zu setzen und mit den Registrierungen die totale Überwachung herbeiführen zu können. JETZT ist die letzte Möglichkeit, den Kopf noch aus dieser Schlinge zu ziehen, indem wir aus Überzeugung NEIN stimmen. Welcher Beruf ist in der Bundesverfassung verankert, meine Damen und Herren? Natürlich ist das Gesundheitswesen wichtig, aber es doch keine Gottheit, die über Leben und Tod entscheidet, dafür ist immer noch der Schöpfer zuständig. Die Verantwortung des Pflegepersonales, nach bestem Wissen und Gewissen zu arbeiten ist wie in anderen Berufen wichtig. Um die Bedingungen dafür zu verbessern genügt der Gegenvorschlag vollkommen. Seien wir klug und lassen uns NICHT täuschen. Der Gerechtigkeit halber ein NEIN in die Urne.
Georges Kobler, Kreuzlingen
«Damit wir da sind, wenn du uns brauchst»
Wir arbeiten seit mehreren Jahrzehnten mit Herzblut in der stationären Langzeitpflege und stimmen am 28.11.2021 aus voller Überzeugung «JA zur Pflegeinitivative». Die Annahme der Pflegeinitiative verhilft uns Pflegenden die Arbeitsbedingungen in der direkten Pflege in den nächsten Jahren zu verbessern. Es reicht nicht, einfach mehr Personen in der Pflege auszubilden, vielmehr braucht es klare gesetzliche Vorgaben, die den Stellenplan, bzw. den Personalschlüssel verbessern und ganz direkt die Qualität und Sicherheit in der Pflege aufrechterhalten. Damit werden ganz konkret auch weitere Berufsausstiege verhindert. Die Coronapandemie hat die aktuelle Personalsituation in der Pflege weiter verschärft. Unterstützen Sie uns jetzt und stimmen «JA zur Pflegeinitiative». Gerne sind wir auch in Zukunft weiter für Sie da!
Alexandra Beck, Leiterin Pflege und Betreuung, Weinfelden
Sonja Bär, Stellvertretende Teamleiterin, Ottoberg
Silvio Cangelosi, Teamleiter, Berlingen
Franziska Frick, Teamleiterin, Bürglen
Alenka Maricic, Teamleiterin, Weinfelden
Cornelia Niederer, Leiterin Bildung, Neuwilen
Gudrun Parkes, Teamleiterin, Kradolf-Schönenberg
Grundstückpreis: 4700 Fr./m2!
Der Stadtrat hat kürzlich mitgeteilt, dass er das Grundstück der Metzgerei Bolliger gekauft hat – für 3.95 Mio Franken. Das ergibt bei der Grösse von 841 m2 einen Preis von 4'697 Franken. Bisher wurden in Kreuzlingen höchstens 2'000 Fr./m2 bezahlt. Das alte Glas-haus am Boulevard stammt aus den 70-er-Jahren. Es ist wohl davon auszugehen, dass es für eine eigene Nutzung der Stadt abgebrochen werden muss und deshalb wertlos ist. Emil Heeb sel. hatte damals alle Grundstücke entlang der Marktstrasse erworben, um dort eine Stadthauserweiterung erstellen zu können. Nun wirft man diese Voraussicht über Bord und tätigt ohne Not einen solchen Grundstückshandel. Es scheint, dass die Stadtkasse so gut gefüllt ist, dass man sich solche Eskapaden leisten kann. So muss es am 28. November einen Fingerzeig geben: Lehnen Sie das Stadtbudget an der Urne ab, denn unter diesen Umständen liegt doch wohl eine Steuersenkung drin.
Paul Stähli, Kreuzlingen
Die letzte Meile schaffen wir nur mit einem «Ja»
Leichte Zuversicht machte sich in den letzten Wochen breit. Doch kaum erkennen wir etwas Licht am Horizont, trüben neue Entwicklungen schon wieder diese Prognosen. Impfdurchbrüche und steigende Infektionen sind Tatsache. Die letzte Meile in dieser Pandemie zeigt sich äusserst zäh und die Frage, wie lange die Schweiz noch im Corona-Krisenmodus ist, scheint niemand beantworten zu können. Die Grenze zwischen Krise und Normalbetrieb ist fliessend und wir rücken nur schrittweise an die Normalität heran. Es wäre unklug, in dieser letzten Meile der Pandemie die «Schutzzelte» zu früh abzubrechen. Lehnen wir das Gesetz ab, riskieren wir u. a. die zu frühe Aufhebung der rechtlichen Grundlagen für die Unterstützung besonders betroffener Wirtschaftszweige. Wir sollten daher jetzt nicht die Geduld verlieren und all die unterstützenden Massnahmen voreilig für überflüssig erklären. Daher ein klares Ja zum Covid-19 Gesetz.
Martina Pfiffner Müller, Kantonsrätin, Vorstandsmitglied Thurgauer Gewerbeverband, Vizepräsidentin FDP.Die Liberalen Thurgau




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