04.12.2025 10:07
Spielplatz Alterswilen muss saniert und erweitert werden
Der Spielplatz Alterswilen erfreut sich grosser Beliebtheit. Doch er ist zu klein geworden: Mit den vier zusätzlichen Klassen seit 2020 hat sich die Zahl der Kinder verdoppelt, welche den Spielplatz täglich nutzen. Leider musste die Schulbehörde jedoch zahlreiche Schäden feststellen, welche eine Sanierung unausweichlich machen.
Gerade im Zeitalter des täglichen Bildschirm-Konsums erfüllen Spielplätze eine unverzichtbare Funktion in der Entwicklung von Kindern. Sie machen dort lebensprägende haptische und soziale Erfahrungen, die zuhause oft fehlen. So ist auch der Spielplatz in Alterswilen weit mehr als ein Spielort: Mit Baumhütte, Tunnelhügel, Sandkasten, Kletterturm und Vogelschaukel bietet er eine vielseitige Umgebung, in der Kinder und Erwachsene zusammenkommen, sich bewegen und sich begegnen. Und im Schulalltag bietet sich der Spielplatz als Bewegungsraum während den Pausen an.
Schäden bilden Sicherheitsrisiko
Trotz regelmässiger Wartung ist die Anlage in die Jahre gekommen. Immer häufiger treten wetterbedingte Schäden auf, und viele Elemente entsprechen nicht mehr heutigen Sicherheitsstandards. In einer Begehung hat die Schulbehörde Fäulnis an Holzstützen und Querbalken festgestellt. Kunststoff- und Gummiteile sind brüchig, die Seile abgenutzt, der Schutz vor dem Fall ist unzureichend. Ohne Sanierung müsste der Spielplatz in absehbarer Zeit stillgelegt werden. Ausserdem ist er inzwischen deutlich zu klein für die grosse Zahl von Kindern, die ihn benutzen möchten.
Die Schulbehörde muss handeln
In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Bestimmungen zu Spielplätzen deutlich verschärft. So gibt es heute hohe Anforderungen an Fallschutz, Sicherheitsabstände und klare Materialvorgaben. Die bestehenden Sicherheitsrisiken, die neuen Bestimmungen und die mangelnde Grösse zwingen die Schulbehörde zum Handeln: Der Spielplatz muss dringend saniert, aber auch erweitert werden.
Was noch funktioniert, wird erhalten
Die Schulbehörde legt Wert darauf, bewährte und noch funktionstüchtige Elemente wie den Erdhügel und den Sandkasten, welche von der Elternmitwirkung miterstellt wurden, zu erhalten. Die neuen Spielgeräte sollen alle Altersgruppen ansprechen – vom Kindergarten bis zur Sekundarschule. Für einen möglichst geringen Unterhaltsaufwand setzt die Behörde auf langlebige und robuste Materialien. Nebst der deutlichen Erweiterung der Spielfläche schlägt die Schulbehörde auch eine Grillstelle und ca. 5 zusätzliche Parkplätze vor, die sich aus dem Bau des Spielplatzes ergeben. Damit wird der Spielplatz zu einem Begegnungsort für Generationen von Familien, aber auch für Vereine und für alle Menschen, die sich in unserer familienfreundlichen Gemeinde wohlfühlen.
Investition entspricht vergleichbaren Projekten
Vor diesem Hintergrund hat die Schulbehörde ein Konzept erstellt, mehrere Varianten geprüft und gegeneinander abgewogen. Sie hat sich für einen Hersteller entschieden, der punkto Qualität, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Für die Gesamtlösung zur Sanierung und Erweiterung des Spielplatzes wird die Behörde der Schulgemeindeversammlung einen Kredit von 300'000 Franken beantragen. Dieser Betrag entspricht vergleichbaren Projekten in der Ostschweiz. Und er ist nötig, damit wir den «neuen Realitäten» mit doppelt so vielen Schülerinnen und Schülern Rechnung tragen können.
Die ganze Gemeinde profitiert
Die Schulbehörde möchte den Spielplatz Alterswilen für weitere Generationen erhalten und den aktuellen Bedürfnissen anpassen. Sie ist überzeugt, dass der neue Spielplatz der ganzen Gemeinde einen grossen Mehrwert bieten wird. Die Kinder profitieren von modernen, altersgerechten Geräten, die Schule von einem zeitgemässen Bewe-gungs- und Lernraum, die Familien und die ganze Gemeinde von einem attraktiven Begegnungsort.
Die Schulbehörde empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, am 20. Januar 2026 dem Antrag zur Sanierung und Erweiterung des Spielplatzes Alterswilen zuzustimmen.
Behörde Schule Kemmental